Die Vienna scheitert im Cup, die Ziele bleiben jedoch ambitioniert

Sport

Die Döblinger mussten sich Kapfenberg in Runde eins mit 3:5 geschlagen geben, aber der Plan für eine erfolgreiche Zukunft steht.

0:2-Rückstand zur Pause, die Partie in Überzahl auf 3:2 gedreht – und dennoch war für die Vienna in der ersten Cup-Runde gegen Kapfenberg Endstation. Die 3:5-Niederlage war spektakulär. Sie soll kein Stolperstein sein auf dem Weg nach oben, denn genau da wollen die Döblinger hin.

Die Vienna träumt nach dem Aufstieg der Frauen in die Bundesliga davon, dass die Herren in den nächsten Jahren nachziehen.Zunächst steht Ende Juli der Saison-Auftakt in der Regionalliga Ost an. Doch die blau-gelbe Führung denkt weiter in die Zukunft mit einem Fünf-Punkte-Plan für die kommenden fünf Jahre unter dem Namen „Neue Wege 2026“.

Im Fokus steht die nachhaltige Positionierung von Österreichs ältestem Fußballverein als starke Kraft in Wien. Das Vorhaben ist durchaus ambitioniert, aber nicht unrealistisch. Ziel ist, dass der sechsfache österreichische Meister, dreifache Cupsieger und Mitropacup-Sieger von 1931 ab der Saison 2026/’27 wieder im Konzert der Großen in der Bundesliga mitspielt.

Mit Nina Burger, Andreas Ivanschitz und Markus Katzer ist reichhaltig sportliches Know-how vorhanden. Das ist der Fünf-Punkte-Plan von Döbling:

Sportliche Entwicklung

„Vienna steht für Tradition mit Leidenschaft. Wir setzen uns mittel- bis langfristige Ziele, vor allem müssen sie realistisch sein“, erklärt Vizepräsident Kurt Svoboda. „Wir geben nicht vor, österreichischer Meister werden zu wollen. Wir behaupten auch nicht, in der Champions League für Furore zu sorgen. Das wäre unseriös.“ Die Vienna soll gesund wachsen, sportlich wie wirtschaftlich.

Der Vienna-Campus

Bis zur Endausbaustufe – in fünf bis sieben Jahren – sollen insgesamt 8,5 Millionen Euro in den Vienna-Campus fließen. In Döbling sollen Talente, Mädchen wie Buben gleichermaßen, den nächsten Sprung schaffen – zu einem österreichischen Top-Verein oder gleich direkt in ausländische Top-Ligen. Es wird in ein Nachwuchszentrum investiert, der Spatenstich ist schon erfolgt. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer von IMMOunited, hat im Sommer 2020 die Patronanz für den blau-gelben Nachwuchs übernommen. „Wir haben viele Möglichkeiten, aber nur eine Chance – den eigenen Nachwuchs.“

  Heimpleite gegen Hartberg: Rapid verpatzt den Bundesliga-Auftakt

Infrastruktur

Auch die Stadion-Infrastruktur soll laufend verbessert werden, im Fokus steht dabei das Thema Digitalisierung. Die Hohe Warte selbst muss für die Bundesliga adaptiert werden. Dabei soll das Flair der Naturarena nicht verloren gehen.

Vermarktung

Die Vienna möchte sich weiter als verlässlicher Partner präsentieren, eine attraktive Marke sein. Die Sponsorenpyramide NEU umfasst neben Hauptsponsor UNIQA und Co-Hauptsponsor IMMOunited insgesamt sechs Premium-, zwölf Business- und 20 Teampartner. Neuer Getränkepartner ist Ottakringer.

Mitglieder & Fans

Es herrscht Aufbruchstimmung im 19. Bezirk. Das soll sich künftig in Zuschauer- und Abonnentenzahlen niederschlagen. Jede Saison soll der Schnitt weiter steigen.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.