Nach Sturms 0:3: Gemischte Gefühle zum Spiel, Wut auf die Stadt

Sport

Nur kurz, als Jürgen Heil in der 63. Minute die Stange traf und Jacob Hödl im Nachschuss an Bournemouth-Goalie Petrovic scheiterte, keimte Hoffnung bei Sturm auf. Der Ausgleich lag in dieser Phase in der Luft. Am Ende war das 0:3 beim 18. der Premier League nicht unverdient. Die Engländer drückten am Ende wieder – und hatten vor allem in Hälfte eins ein gewaltiges Chancen-Plus. 

Von einer kurzen Drangperiode Sturms konnte man am Ende nicht leben. „In der zweiten Hälfte war es sehr ordentlich und mutig. Da haben wir viel von dem auf den Platz gebracht, was wir uns vorgestellt haben“, sagt Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch, der letztlich trotz des Ergebnisses zufrieden war. „Wir haben es dem Gegner sicher nicht einfach gemacht. Bis zum 0:2 hat es richtig gut ausgeschaut.“

Aber die vergebene Chance will der Salzburger nicht als Schlüssel zum Misserfolg gelten lassen. Ausschlaggebend für die Niederlage sei die Schwäche bei defensiven Standards, aus solchen fielen auch das zweite und dritte Gegentor.

„Deswegen konnten wir das Spiel nicht länger offenhalten“, erklärte Ingolitsch. Dennoch ist die Entwicklung gut. „Wir sind eine Mannschaft, die schwer zu schlagen ist und eine richtig coole Einheit geworden ist.“

Sturm-Präsident Jauk sorgt für Aufsehen

Für Aufsehen sorgten die Steirer (obwohl es den Briten wohl wurscht war) schon vor der Partie. Sturm überklebte vor dem Betreten des Rasens das Wort „Graz“ im Wappen auf den Trainingsjacken, als Zeichen des Protests gegen die Sponsor-Kürzungen der Holding Graz GmbH. 

Scharf wurde auch Präsident Christian Jauk im Krone-Interview. „Scheinbar ist ein Kind in Graz deutlich weniger wert als ein Kind in Wien.“ Die Kürzungen der Stadt betreffen den Profibereich. Die Eishockey-Cracks der 99ers strichen den Namen Graz für ein paar Tage aus ihrem Namen. Ob der GAK künftig nur noch AK heißt, ist noch nicht überliefert. 

  Europa League live: Sturm gegen die Millionentruppe von Bournemouth auf dem Prüfstand

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.