Tennis-Star Djokovic vor Daviscup: „Natürlich sind wir traurig“

Sport

Die Nummer 1 der Welt über das Fehlen von Dominic Thiem und der Fans und das Duell mit Österreich.

Nach der Ankunft in Innsbruck führte Novak Djokovic der erste Weg auf den Tennisplatz. In der Olympiaworld schlug die Nummer 1 der Weltrangliste am Dienstag die ersten Bälle und stimmte sich auf das Daviscup-Finale ein, wo die serbische Mannschaft auf Österreich (Freitag) und auf Deutschland trifft.

Vor zwei Jahren war für Serbien bereits im Viertelfinale gegen Russland Endstation, diesmal zählt das Team rund um Novak Djokovic zu den Favoriten auf den Daviscup-Titel. Der 34-Jährige strotzt nur so vor Tatendrang, davon konnten sich am Mittwoch die Journalisten bei einer Online-Pressekonferenz mit Djokovic überzeugen.

Paul Zimmer

Vor zwei Jahren in Madrid waren nach dem Aus im Viertelfinale gegen Russland im serbischen Team alle sehr emotional, es sind sogar Tränen geflossen.

Ja, dafür ist es jetzt großartig, wieder beim Davis-Cup-Team zu sein. Unsere letzten Erinnerungen an den Bewerb sind ja traurige. Dafür ist es jetzt umso emotionaler, hier einen neuen Anlauf zu nehmen. Wir sind endlich wieder beisammen, was toll ist, weil wir auch abseits des Platzes richtig gute Freunde sind. Wir haben eine großartige Chemie, was ein wichtiger Bestandteil ist, um erfolgreich zu sein.

Ich war der letzte Spieler, der hier zum Team gestoßen ist. Ich konnte bereits trainieren und dabei feststellen, dass die Atmosphäre teamintern passt. Es ist ein anderes Format heuer, da wir drei verschiedene Locations mit jeweils zwei Gruppen haben. Ich habe immer schon gesagt, dass der Davis Cup ein Bewerb ist, der von möglichst vielen Leuten zu erleben sein soll. Ich finde es also gut, dass es heuer so geregelt wurde und mehr Länder die Chance haben, Gruppenspiele auszutragen. Wir wollen das beste Tennis für unser Land, aber auch für unser Team spielen.

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In Gruppe F müssen Deutschland und Österreich ohne ihre Topstars Alexander Zverev und Dominic Thiem auskommen.

Ich bin mir sicher, dass sie ihre beiden Topstars gerne dabei hätten, aber es sind nach wie vor starke Teams, vor allem Deutschland mit Spielern wie Jan-Lennard Struff und Dominik Koepfer. Das sind sehr gefährliche Spieler auf allen Belägen. Wir werden sicher nicht den Fehler machen, unsere Gegner zu unterschätzen, nur weil die besten Spieler fehlen. Wir kommen mit der bestmöglichen Mannschaft. Wir wollen bestehen und uns nicht zu viel um die anderen Mannschaften kümmern.

Es ist ein langer Weg bis nach Madrid und du darfst dir keine Fehler erlauben. Auch wenn man ein Spiel verliert, kann man den Aufstieg noch schaffen, aber wir wollen unsere Gruppe gewinnen. Gegen Österreich macht es natürlich einen großen Unterschied, ob man mit oder ohne Publikum spielt. Aber ich denke, dass wir auch genug serbische Fans in der Halle gehabt hätten. Es gibt in Österreich eine große serbische Community, die uns unterstützt hätte. Es ist aber nicht das erste Mal, dass wir vor leeren Rängen antreten müssen. Diese Erfahrung haben wir in den letzten eineinhalb Jahren ja leider öfter machen müssen, wir werden uns auch darauf einstellen.

EPA/Alessandro Di Marco

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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