
Max Verstappen startet an diesem Wochenende bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring und zeigt damit, wie sehr er den Motorsport lebt. Neben heuer 22 Rennen in der Formel 1 wagt er sich in das Abenteuer auf der legendären Nordschleife in der Eifel. Der prominente Starter löste eine Euphorie rund um das Rennen aus, zum ersten Mal in der Geschichte der Veranstaltung sind die Wochenendtickets ausverkauft.
Simulator-Arbeit
„Wir haben uns bestmöglich auf das Rennen vorbereitet“, sagte der vierfache Weltmeister der Formel 1. Angeblich hat der 28-Jährige mehr als 1.000 Runden im Simulator abgespult. „Wir müssen einfach darauf schauen, dass das Auto in einem Stück bleibt für ein 24-Stunden Rennen.“ Fahrerisch sei man jedenfalls gut aufgestellt. Am Steuer des GT3-Mercedes wird sich Verstappen mit dem Tiroler Lucas Auer und dem Franzosen Jules Gounon abwechseln.
Insgesamt 161 Fahrzeuge mit Piloten unterschiedlichster Niveaus drehen auf dem mehr als 25 Kilometer langen Kurs ihre Runden. „Da sehr viele und mitunter sehr langsame Autos auf der Strecke sind, bist du ständig am Überholen“, sagt ServusTV-Experte Christian Klien, der im Vorjahr teilgenommen hat. „Die Schwierigkeit besteht nicht nur darin, schnell zu fahren, sondern auch den Verkehr zu lesen und für den anderen mitzudenken. Denn wenn der Amateur, der vielleicht schon an seine Grenzen stößt, die Tür zumacht, ist dein Rennen beendet. Du musst also zuerst einmal durchkommen.“ Besonders freut sich Verstappen auf das Fahren in der Nacht. Nachtrennen kennt er aus der Formel 1, doch in der „Grünen Hölle“ erhellen nur die Scheinwerfer der Autos die tiefschwarze Nacht.
Verstappen verriet, dass er gerne weitere Gastauftritte absolvieren würde. „Wenn es möglich gewesen wäre, bei den 24 Stunden von Spa anzutreten, dann hätte ich das auch gemacht.“ Doch der Formel-1-Kalender ließ weitere Ausflüge in dieser Saison nicht zu.
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Einst war es keineswegs außergewöhnlich, dass Formel-1-Piloten auch in anderen Rennserien unterwegs waren. Graham Hill etwa gewann während seiner Formel-1-Zeit Indy500 (1966) und die 24 Stunden von Le Mans (1972). Auch Mario Andretti gewann in Indianapolis und fuhr auch Bergrennen. Fernando Alonso ließ 2017 sogar den Grand Prix in Monaco sausen, um einmal in Indianapolis an den Start zu gehen. Er musste mit einem Motorschaden aufgeben. Im Jahr darauf gewann er dann in Le Mans.
Source:: Kurier.at – Sport



