Nach dem Winterquartier: Das braucht der Pfeifenputzer jetzt

Wirtschaft

Seit vergangenem Frühjahr hat KURIER-Leserin Kornelia Geissrigler einen Pfeifenputzer-Strauch als Kübelpflanze ihrem Garten: „Er ist sehr gut gewachsen und hat wunderschön geblüht. Im Winter habe ich ihn in unseren Windfang im Haus gestellt. Da ist es nicht beheizt, aber er hat gutes Licht. Leider werden von innen her die Blätter dürr. Ich gieße ihn regelmäßig, aber nicht allzu viel. Wie kann ich ihn retten?“

Nasser Fuß macht Probleme 

Gartengestalter Hubertus Lederleitner erkennt, dass die Pflanze über den Winter unter Stress litt: „Abwerfen der Blätter, vor allem von innen heraus ist immer ein schlechtes Zeichen. Was aber gut ist, ist dass die meisten Triebe noch leben, und gesunde Grüne Blätter an den Triebspitzen zu sehen sind. Die Ursachen für den Stress der Pflanze sind schwer einzugrenzen, meine Vermutung ist jedoch der sogenannte „Winterstress“ also die Umstellung von viel Licht auf weniger Licht durch den Standortwechsel in den Windfang – trotz hellem Standort indoor hat der Strauch um einiges weniger Licht als outdoor, kombiniert mit zu feuchtem Fuß. Überwinternde Gehölze brauchen zwar immer wieder Wasser, jedoch auf keinen Fall zu viel.“

Der Experte sieht aber gute Chancen für das Überleben des Pfeifenputzer-Strauches: „Ein starker Rückschnitt, kombiniert mit dem ausschneiden aller toten Triebe bringt dem Strauch frisch Energie, er ist sehr gut schnittverträglich. Falls es einen noch helleren Standort, zum Beispiel ein Südfenster gibt, kann man ihn dort auch noch hinstellen, bis er wieder in den Garten darf – nach den Eisheiligen.“

Gärtner wissen Rat

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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