Deutsche Reisewarnung: „Das ist ein Arrmutszeugnis für die EU“

Wirtschaft

Tourimusobmann Robert Seeber ist der Meinung, dass Deutschland selbst nicht so gut da steht, wie es ausschaut

„Wenn wieder eine Reisewarnung aus Deutschland kommt, dann gute Nacht“, hat Tourismusobmann Robert Seeber noch am Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz gesagt. Keine 24 Stunden später war es soweit.

Das deutsche Robert Koch Institut stuft Österreich wegen der hohen Infektionszahlen erneut als Hochrisikogebiet ein. „Das ist ein Armutszeugnis für die Europäische Union“, sagt Seeber in einer ersten Stellungnahme am Freitagnachmittag zum KURIER. Die Reisewarnungen quer über den Kontinent müssten aus seiner Sicht längst der Vergangenheit angehören.

Stornos zu erwarten

Mit Blick auf Deutschland verweist er darauf, „dass wir zehn Mal so viel testen wie Deutschen. Sprich, die Deutschen stehen gar nicht so gut da, wie es ausschaut“, so der Tourismusobmann. Für die Hoteliers und Gastronomen sei die Reisewarnung freilich ein Schlag ins Gesicht. „Keine Frage, das wird jetzt die Buchungen wieder einbremsen.“ Er hoffe darauf, dass der Peak im Infektionsgeschehen in den kommenden zwei Wochen erreicht ist und dann die Deutschen ihre Reisewarnung zurücknehmen. „Wir brauchen auch mehr Coolness“, findert der Tourismusobmann, der selbst Gastronom in Linz ist.

Derzeit würde die Auslastung in den Wintersportorten bei nur  20 bis 25 Prozent liegt. Seeber hofft nun einmal mehr auf dem inlandischen Gast als Retter der Tourismusbetriebe. Doch laut Statistik kommt mehr als die Hälfte der Wintergäste aus dem Ausland. Und der Großteil davon aus Deutschland.

 

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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