
Künstliche Intelligenz (KI) wird sich laut der deutschen Arbeitsministerin Bärbel Bas in der Wirtschaft schnell durchsetzen.
„Bis 2030 gehen wir davon aus, dass in Deutschland kein Job mehr ohne KI-Bezug sein wird“, sagte die SPD-Co-Chefin in Berlin beim Tag des Familienunternehmens.
Deutschland habe dabei gute Voraussetzungen mit seiner Forschung und Entwicklung sowie einer starken industriellen Basis. KI sei eine große Chance, um zu mehr Produktivität und neuen Ideen zu kommen.
Ziel müsse es jetzt sein, mehr KI in kleinere und mittelgroße Unternehmen zu bringen. Die Arbeitnehmer müssten sich auf Veränderungen einstellen. Dafür brauche es Weiterbildungen, mindestens eine pro Jahr.
Dass der Wandel bereits im Gange ist, zeigt eine aktuelle Umfrage des Münchner Ifo-Instituts: Knapp 20 Prozent jener Firmen, die KI einsetzen, halten es demnach für leicht oder sehr leicht, Hochschulabsolventen durch weniger qualifizierte, aber KI-gestützte Mitarbeiter zu ersetzen.
Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte bei derselben Veranstaltung am Freitag, Deutschland brauche mehr Investitionen in neue Technologien. KI müsse kombiniert werden mit den vielen industriellen Daten, die in Deutschland verfügbar seien. Dieses Thema dürfe nicht verstolpert werden, sonst werde die Industrie international weiter zurückfallen.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



