Saftige Pleite eines Restaurants mit Freizeitanlage und Eislaufbetrieb

Wirtschaft

32 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen, Mitarbeiterzahl soll reduziert werden.

Die Sommersaison lief schlecht, die Erlöse sind um die Hälfte gesunken; die Übernahme des Kulturhaus-Restaurants bedurfte erheblicher Investitionen und hat die Personal- und
Betriebsmittelkosten in die Höhe geschraubt. Nun wurde die Reißleine gezogen. Die Agon GmbH der Familie Prentner hat ein Insolvenzverfahren beantragt und will den Gläubigern einen Sanierungsplan (20 Prozent Quote) anbieten.

Das bestätigt Markus Graf vom Gläubigerschutzverband AKV dem KURIER. 32 Mitarbeiter sind betroffen. „Das Unternehmen mit Sitz in Gratwein-Straßengel betreibt das Restaurant im Kulturhaus Gratkorn, weiters hat man einen Pachtvertrag über den Thalersee zur Führung eines
Eislaufbetriebes in den Wintermonaten abgeschlossen und insbesondere betreibt man die Freizeitanlage Bad Weihermühle auf Grund eines Pachtvertrages mit der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel“, sagt AKV-Experte Markus Graf.

Laut Firmenangaben war der Betrieb der Bad Weihermühle in der Sommersaison 2018 stark rückläufig und sei es hier zu einem Rückgang der Erlöse um rund die Hälfte gekommen. „Im Zuge der Übernahme des Restaurants im Kulturhaus
Gratkorn im Juli 2018 seien hier erhebliche Investitionen getätigt worden“, heißt es weiter. „Die rückläufigen Umsätze gepaart mit den auf Grund des neu hinzugekommenen Betriebes des Restaurants im Kulturhaus Gratkorn erheblich gestiegenen Personal- sowie Betriebsmittelkosten hätten letztlich zur Insolvenzsituation geführt.“

Schulden und Vermögen

Die Verbindlichkeiten werden mir rund 503.000 Euro in Ansatz gebracht, wovon rund 340.000 Euro auf Lieferantenverbindlichkeiten entfallen, rund 30.000 Euro auf Bankverbindlichkeiten, der Rest insbesondere auf Abgaben- und Steuerrückstände. Das Vermögen wird mit rund 91.400 Euro beziffert, davon entfallen 74.000 Euro auf das Anlage- und Betriebsvermögen und 15.000 Euro auf offene Kundenforderungen.

Die Zukunft

Das Unternehmen soll fortgeführt, aber die Mitarbeiterzahl reduziert werden.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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