Red Bull Salzburgs Frauenteam: „Wir spüren mehr Aufmerksamkeit“

Sport

Nach der Länderspielpause und nach der Tabellenteilung geht die Fußball-Bundesliga der Frauen am kommenden Wochenende in ihre entscheidende Phase. Und während Serienmeister SKN St. Pölten und die heuer in der Liga noch ungeschlagenen Austrianerinnen um den Meistertitel kämpfen, hatten vor allem die jungen Salzburgerinnen in den vergangenen Wochen viel Grund zum Jubeln.

Denn Ende März gewann die Truppe von Trainer Dusan Pavlovic das 18. Spiel gegen die mittlerweile in Konkurs gegangenen Neulengbacherinnen. Durch die Heimniederlage von Altach gegen Sturm Graz schaffte das Team um Haaresbreite in letzter Sekunde in die Meistergruppe. „Wir sind überglücklich“, sagt Kapitänin Lucia Orkic zum KURIER. „Das ist mehr, als wir uns erhofft hatten.“

Titelchancen in Jahr eins

Die Saisonziele in der ersten Bundesliga-Saison als „Red Bull Salzburg“ haben die ehemaligen Bergheimerinnen weit übertroffen. Denn im Cupfinale am 14. Mai blühen ihnen sogar noch Titelchancen. Auch wenn es im neuen Sport-Club-Stadion in Wien gegen die dominierenden Austrianerinnen geht, die in der Liga in dieser Saison noch ungeschlagen sind.

Fokus auf Entwicklung

Druck macht sich das Team dabei aber nicht. „Wir sind ein sehr junges Team“, sagt Orkic, die keine großen Ziele – wie etwa einen internationalen Startplatz – aussprechen will. Meister und Zweitplatzierter spielen Champions-League-Qualifikation, die Drittplatzierten haben einen Fixplatz im Europa Cup, in dem heuer die Austria gespielt hat.

Auch wenn Orkic es natürlich „cool“ finden würde, international zu spielen, sagt sie: „Wir fokussieren uns nicht auf das, sondern schauen immer von Spiel zu Spiel. Wir wollen unserer Linie treu bleiben, bei uns steht die Entwicklung klar im Vordergrund.“

  Affengrubers erstes LaLiga-Tor bei Sieg gegen Atletico Madrid

Dass man gleich im ersten Jahr in den neuen – aus dem Männerfußball bekannten – Dressen in die Top 4 gekommen ist, sieht Kapitänin Orkic als „Bestätigung unserer Arbeit“. Der potente Großklub im Hintergrund sei dabei ein großer Gamechanger. „Wir spüren mehr Aufmerksamkeit, eine größere mediale Präsenz, seitdem wir als Red Bull Salzburg spielen.“ Sehr viel habe sich verändert, sagt die 20-jährige Orkic, die seit fünf Jahren beim Verein ist. „Wir haben viel mehr Möglichkeiten, alles hat sich weiterentwickelt: der Trainingsumfang, die medizinische Versorgung, die Athletiktrainings etc.“

Duell mit Sturm

Am Samstag starten Lucia Orkic und ihr Team in die Meistergruppe mit dem Duell gegen Sturm Graz. „ Die Stimmung im Team ist momentan sehr positiv, wir halten richtig gut zusammen und pushen uns jeden Tag im Training gegenseitig. Jetzt freuen wir uns auf alles, was noch kommt.“

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.