Warum Rapid mit einem Rückkehrer in den Transfersommer starten will

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„Nach so einer großen Enttäuschung ist es gut, schnell wieder zu spielen: Ich erwarte, dass wir zurückschlagen“, sagt Johannes Hoff Thorup vor dem Heimspiel gegen Salzburg, für das bereits 23.000 Karten weg sind.

Nach dem 0:2 gegen Hartberg wird der Rapid-Coach die Erinnerung an die beiden Frühjahrssiege gegen Salzburg verstärken: „Das hilft, um schnell wieder Vertrauen zu bekommen.“

Gespräch mit Antiste 

Nach dem Freitagstraining führte Hoff Thorup ein längeres Gespräch mit Janis Antiste.

Ausgerechnet gegen Salzburg hatte der Franzose mit dem 1:0, das für Rapid die Top 6 fixierte, sein Highlight.

Ansonsten wird das Leihjahr mit dem Franzosen als beidseitige Enttäuschung in Erinnerung bleiben.

Fokus auf Eigenbau

Mit Hoff Thorup ändert sich bei der auf Hochtouren laufenden Kaderplanung einiges, der Fokus auf selbst ausgebildete Spieler ist beim Dänen (wieder) viel höher.

Der 37-Jährige wird mehrere Talente hochziehen. Die aktuellen Favoriten sind, wie vom KURIER berichtet, Lorenz Szladits, 19, und Moulaye Haidara, 19. Der zentrale Mittelfeldspieler und der Stürmer von Rapid II haben auch am Freitag bei den Profis mittrainiert.

Dazu kommen die Leihspieler Dominic Vincze und Moritz Oswald zurück.

Während der Verteidiger bei Hartberg durchstarten konnte, aber bis Sommer an einer Kreuzbandverletzung laborieren wird, enttäuscht Oswald in Altach. Dennoch wird dem 24-Jährigen zugetraut, aufgrund der Allrounder-Fähigkeiten unter Hoff Thorup wieder ein wichtiges Kadermitglied zu werden.

Bajlicz im Fokus von Hoff Thorup 

Und dann ist dem Chefcoach noch ein Spieler aufgefallen, der gar nicht mehr Rapid gehört.

Der Abschied von Nicolas Bajlicz im August 2025 war mit Misstönen auf beiden Seiten verbunden: Während der Techniker vergeblich darauf gepocht hat, ausschließlich zum Profikader zu gehören, waren die Verantwortlichen in Hütteldorf sauer, dass der U-21-Teamspieler nicht mehr für Rapid II kicken wollte.

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Durchbruch in Ried

Bajlicz, der mit 17 zu Rapid gekommen war, zeigte im Innviertel, dass er das Zeug für mehr hat, und wurde sofort Stammspieler.

Hoff Thorup erkannte schnell: „Bajlicz ist ein sehr guter Techniker, der auch sehr viel läuft.“

Für den Spielstil von Hoff Thorup soll Bajlicz besser ins Team passen als in der Vergangenheit.

Gut, dass laut KURIER-Informationen Rapid eine günstige Rückkaufklausel beim Verkauf des 21-Jährigen nach Ried in den Vertrag geschrieben hat. Die Klausel kann im Sommer gezogen werden.

Ab Sommer ist auch damit zu rechnen, dass Rapid wieder das offensive 4-3-3 als Stammsystem im Fokus hat. Bajlicz spielt im 3-4-2-1 der Rieder als Halbstürmer, in Wien wäre er in seiner an sich gelernten Rolle im Mittelfeld eingeplant.

Katzer über Bajlicz: „Stark weiterentwickelt“ 

Zur geplanten Rückholaktion will sich Markus Katzer nicht äußern. Zu Bajlicz an sich sagt der Sportchef: „Bajlicz ist ein sehr interessanter Spieler, der sich in Ried stark weiterentwickelt hat.“

Aus dem Innviertel ist zu hören, dass auch deutsche Zweitligisten an Bajlicz interessiert sind.

Und dass Rapid außerdem mit dem „verlorenen Sohn“ noch persönlich einen neuen Vertrag ab Sommer aufsetzen müsste.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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