US-Billigflieger suchen um 2,5 Mrd. Dollar Hilfsgelder an

Wirtschaft

Mehrere US-Billigfluggesellschaften haben die Regierung in Washington Insidern zufolge um staatliche Hilfen in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar gebeten. Im Gegenzug hätten die Firmen eine Unternehmensbeteiligung angeboten, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Zu der Gruppe gehörten unter anderem Frontier und Avelo. Die Fluglinien hätten vorgeschlagen, Optionsscheine auszugeben, die in Aktien umgewandelt werden könnten.

Die Vorstandschefs mehrerer Billigflieger hätten sich am Dienstag vergangener Woche mit Verkehrsminister Sean Duffy und dem Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, Bryan Bedford, getroffen, um über den Plan zu sprechen. Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ darüber berichtet.

Mehrkosten für Kerosin erwartet

Die geforderte Summe von 2,5 Milliarden Dollar ergebe sich aus den erwarteten Mehrkosten für Kerosin im laufenden Jahr, sagten die Insider. Die Treibstoffpreise haben sich infolge des von den USA begonnenen Krieges gegen den Iran in etwa verdoppelt. Dies setzt die schwächeren Fluggesellschaften massiv unter Druck. Das Weiße Haus und Frontier reagierten zunächst nicht auf Bitten um Stellungnahme. Ein Sprecher von Avelo wollte sich zu dem Bericht nicht äußern, betonte jedoch die Wichtigkeit einer gesunden Branche in Zeiten hoher Treibstoffkosten.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump steht kurz vor einer Rettungsvereinbarung für die insolvente Fluggesellschaft Spirit Airlines. Diese könnte staatlich besicherte Finanzierungen von bis zu 500 Millionen Dollar umfassen, wofür der Staat im Gegenzug Optionsscheine für 90 Prozent des Eigenkapitals erhalten soll. Während der Corona-Pandemie hatte das US-Finanzministerium im Rahmen eines 54 Milliarden Dollar schweren Hilfsprogramms Optionsscheine von großen Fluggesellschaften erhalten. Deren Verkauf brachte letztlich jedoch nur 556,7 Millionen Dollar ein.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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