MAN Truck & Bus steigerte Umsatz um acht Prozent auf 3,3 Milliarden Euro

Wirtschaft

Die Traton Group hat das erste Quartal 2026 in einem schwierigen Marktumfeld gemeistert und blickt trotz Umsatz- und Ergebnisrückgängen optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf. Der Konzern, zu dem die Marken Scania, MAN, International und Volkswagen Truck & Bus gehören, verzeichnete einen Umsatz von 10,2 Milliarden Euro – ein Minus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Das bereinigte operative Ergebnis sank auf 582 Millionen Euro, nach 646 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die operative Rendite ging um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent zurück. Belastend wirkten vor allem hohe Zollkosten in den USA, die im Vergleichsquartal 2025 noch nicht anfielen. Insgesamt bereinigt Traton Sondereffekte von 521 Millionen Euro.

Absatz sinkt, Bestellungen steigen deutlich

Der Fahrzeugabsatz fiel im ersten Quartal um sechs Prozent auf 68.600 Einheiten. Dem steht jedoch ein kräftiger Anstieg beim Auftragseingang gegenüber: Mit 87.800 Fahrzeugen legten die Bestellungen um 18 Prozent zu. Die Book-to-bill-Ratio – das Verhältnis von Auftragseingang zu Auslieferungen – verbesserte sich auf 1,3 nach 1,0 im Vorjahr.

„Wir haben uns im ersten Quartal 2026 in einem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfeld gut behauptet“, sagte Konzernchef Christian Levin. Besonders erfreulich sei die Entwicklung auf dem US-Markt für schwere Lkw: Der Auftragseingang der Marke International habe dort um gut 80 Prozent zugelegt. Auch die Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen nehme Fahrt auf – hier stieg der Absatz um 38 Prozent, die Bestellungen sogar um 45 Prozent.

MAN im Aufwärtstrend

Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus setzt seinen Aufwärtstrend fort und meldet einen gelungenen Start ins Geschäftsjahr 2026. In den ersten drei Monaten konnte das Unternehmen sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis deutlich zulegen. Besonders die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zieht angesichts hoher Dieselpreise spürbar an.

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Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel das Absatzplus aus: Mit 23.600 verkauften Einheiten verzeichnete MAN ein Wachstum von 14 Prozent. Den stärksten Zuwachs gab es im Lkw-Segment mit einem Plus von 21 Prozent. Der Auftragseingang blieb mit 27.850 Einheiten über alle Fahrzeugkategorien hinweg stabil auf Vorjahresniveau.

Operative Rendite klettert auf 7,2 Prozent

Besonders erfreulich aus Sicht des Unternehmens entwickelte sich die Profitabilität: Das bereinigte operative Ergebnis schnellte um 106 Millionen Euro auf 239 Millionen Euro nach oben – nahezu eine Verdopplung gegenüber dem ersten Quartal 2025. Die bereinigte operative Rendite verbesserte sich entsprechend um 2,9 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent.

„MAN liefert auf einem konstanten Niveau weiter verlässlich gute Ergebnisse und zeigt profitables Wachstum“, sagte Finanzvorständin Inka Koljonen. Dies sei das Resultat der konsequenten Transformationsarbeit und kontinuierlicher Verbesserungen bei Kosten und Cash-Management der vergangenen Jahre.n niederschlägt.

Marktanteile in Europa ausgebaut

In Europa konnte MAN seine Position weiter festigen. Der Marktanteil im Truck-Segment stieg in der Region EU 27+3 um 1,8 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent. Damit profitierte das Unternehmen von einer im Vergleich zum Vorjahr höheren Nachfrage nach Nutzfahrzeugen im europäischen Kernmarkt.

Elektromobilität als Wachstumstreiber

Einen besonders dynamischen Zuwachs verzeichnete MAN bei der Elektromobilität. Die Zahl der ausgelieferten Elektrofahrzeuge kletterte im ersten Quartal um 44 Prozent auf 540 Einheiten, darunter 340 elektrische Lkw.

Als Treiber dieser Entwicklung macht das Unternehmen die aktuell hohen Spritpreise aus. Immer mehr …read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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