
Österreichs Männermannschaft beim ATP-Masters in Rom heißt: Sebastian Ofner. Der Steirer spielt am Donnerstag gegen den US-Mann Alex Michelsen. „Das ist ein Okay-Los. Auf Sand habe ich bei einem guten Spiel durchaus Chancen“, sagt Ofner. Gewinnt er, wartet ein ganz hartes Los – Jannik Sinner. „Daran will ich noch gar nicht denken. Eine Challenge wird es auf jeden Fall.“
Gut gespielt hat er in den vergangenen Wochen, sich auch mit zwei Challenger-Turniersiegen wieder in die Top 100 zurückgespielt. „Was mir fehlt, ist nur die Spielpraxis auf höchster Ebene, in Madrid habe ich auf diesem Level schon zwei Partien zumindest gespielt. Aber spielerisch klappt alles“, sagt Österreichs Nummer Bester, der nächste Woche 30 wird.
Dass es so gut klappt, verdankt er auch seiner Fitness – nach seinen Fersenproblemen ist er endlich schmerzfrei – und der Rückkehr seines langjährigen Touringcoaches Steve Rettl. „Es geht sich jetzt wieder besser aus mit meiner Akademie, im Moment passt es“, sagt Rettl, der im Winter aufgrund Terminproblemen das Amt abgelegt hatte.
Dass es zuletzt Diskussionen von Spitzenspielern gab, die mehr Geld bei den French Open forderten, kommentiert Österreichs Nummer eins: „Es geht ja um alle Spieler, ich verstehe das. Es wäre mehr Geld da, dass man ausschütten könnte. Bei den kleinen Turnieren verdienst du kaum etwas. Das sind die wenigen Grand-Slam-Turniere sehr wichtig.“
Begleitet wird das Duo von Manager Herwig Straka und Sponsor Jürgen Teuschler (Omnibiotic).
Source:: Kurier.at – Sport



