WAC-Coach Silberberger: „Man spürt bei vielen die nackte Angst“

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Es gibt in der österreichischen Bundesliga fünf Trainer, die wohl gerade gerne mit Maximilian Senft tauschen würden. Denn der Rieder Coach hat den Aufsteiger in sichere Gefilde geführt und mit dem 2:0 gegen BW Linz vorzeitig den Klassenerhalt fixiert. „Es war wirklich ein Kraftakt.“

Das große Zittern

Bei allen anderen Teams in der Qualigruppe herrscht das große Zittern. Und wenn Schlusslicht WAC heute das Nachtragsspiel gegen Cupfinalist Altach gewinnen sollte, dann erlebt die Bundesliga ein Abstiegsfinale wie nie zuvor. 

„Man spürt jetzt schon bei vielen Teams die nackte Angst“, erklärt WAC-Coach Thomas Silberberger, der mit einer klaren Mission ins Ländle fährt. „Wir wollen die Altacher noch ins Boot holen und richtig in den Abstiegskampf reinziehen.“

Wolfsberger Zuversicht

Die Wolfsberger wähnen das Momentum auf ihrer Seite. Vor einer Woche gelang mit dem 1:0 gegen den GAK der erste Sieg im Kalenderjahr, der von der Mannschaft viel Ballast abfallen ließ. „Diese Erleichterung sieht man den Spielern an. Selbstvertrauen definiert sich nun einmal nur über Erfolg.“

Körperliche Strapazen

Silberberger dürfte nicht unglücklich darüber sein, dass Gegner Altach im Cup-Finale in die Verlängerung musste. Das Verpassen des größten Titels in der Klubgeschichte hat vermutlich körperlich und mental Spuren hinterlassen. 

„Wir müssen den Schalter schnell umlegen“, fordert Altach-Trainer Ognjen Zaric . „Wir haben die Möglichkeit, den Klassenerhalt drei Runden vor Schluss einzutüten. Und das in einem Heimspiel.“

Heimvorteil ist Trumpf

Tatsächlich stellt sich der Heimvorteil im Kampf gegen den Abstieg bislang als großer Trumpf heraus. Im Laufe dieser Qualigruppe konnte erst ein Team einen Auswärtssieg feiern (GAK beim 5:1 gegen WSG Tirol).

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Insofern müsste Thomas Silberberger jetzt eigentlich Angst und Bang’ werden, denn der WAC bestreitet nur eine der letzten drei Partien vor eigenem Publikum. Der Tiroler Trainer-Routinier befand sich allerdings schon zu oft in so einer brenzligen Situation, als dass ihm diese Statistik noch schlaflose Nächte bereiten würde.

Silberberger verweist da lieber auf eine andere Bilanz, die das Schlusslicht WAC seit seiner Übernahme charakterisiert. „Wir haben in drei der vier Partien zu null gespielt. Auch das ist eine Qualität.“

Tiroler Abwehrsorgen

Diese Defensivstärke ist zumindest der WSG Tirol in den letzten Wochen abhandengekommen. Die Tiroler, die nur knapp an der Teilnahme an der Meistergruppe gescheitert waren, präsentieren sich im Abstiegskampf nicht gerade sattelfest – das 0:4 beim GAK war bereits das dritte Debakel in der Qualigruppe mit mehr als vier Gegentoren.

„Wie wir auseinanderbrechen, tut mir richtig weh, wir müssen ein anderes Gesicht zeigen“, fordert WSG-Kapitän Valentino Müller.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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