
Auch die vierte Verhandlungsrunde um einen neuen Kollektivvertrag für die rund 60.000 Beschäftigten in der heimischen Elektro- und Elektronikbranche ging am Montag ohne Ergebnis zu Ende. „Es konnte keine gemeinsame Sicht der realen wirtschaftlichen Lage gefunden werden“, teilte der Fachverband der Elektro- und Elektronikbranche (FEEI) danach mit. Die Gewerkschaft sehe eine sehr positive Entwicklung, aus Arbeitgebersicht handelt es sich allerdings bis zu einem gewissen Grad um Wunschvorstellungen.
Um diese unterschiedlichen Sichtweisen zu überbrücken, hätte der FEEI ein zweistufiges Modell mit sofortiger Erhöhung und möglicher Nachbesserung im Herbst vorgeschlagen, sofern die Konjunkturprognose im Herbst dies zulässt. Die Gewerkschaft hätte aus Gründen der mangelnden Planbarkeit diesem Vorschlag nicht zugestimmt. Daraufhin wurden die Gespräche beendet und ein weiterer Termin für den 28. Mai vereinbart.
Die Gewerkschaft forderte vor der vierten Runde eine KV-Erhöhung von 3,5 Prozent, die Arbeitgeber boten 1 Prozent.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



