Song Contest: JJ nennt Dara „Bitch“ – und geht damit viral

Kultur

Als nach einem nervenzerfetzenden Voting Bulgarien als Gewinnerland des diesjährigen Eurovision Song Contest fest stand, war das Publikum in der Wiener Stadthalle aus dem Häuschen. Tosender Applaus, Jubelgeschrei – auch, weil Israel auf den zweiten Platz zurückgedrängt wurde. Bulgariens Kandidatin Dara konnte es selbst wohl am wenigsten glauben, dass sie sich mit ihrer Tanzhymne „Bangaranga“ nun in die Riege der ESC-Gewinner einreihen darf.

Mindestens genauso sehr auf der Euphorie-Welle surfte Vorjahressieger JJ, der die Ehre hatte, Dara die ESC-Trophäe auf der Bühne zu überreichen. Dabei rutschte ihm ein Wort heraus, das man im Live-Fernsehen – zumindest nicht bei einer familienfreundlichen Sendung wie dem Song Contest – eher nicht sagen sollte.

JJ zu Dara: „Bitch! Bitch! Bitch!“

Als JJ sich auf die Bühne zu seiner Nachfolgerin machte, rief er ihr begeistert entgegen: „Bitch! Bitch! Bitch!“ Da umarmend und ihr die Trophäe überreichend, machte er seiner Freude noch einmal Ausdruck: „Ich liebe dich so! Ich gratuliere dir, Mädchen – [der Pokal] gehört dir!“

Neckischer Slang-Begriff unter Freunden

Das Wort „Bitch“ ins Deutsche zu übersetzen ist schwierig, hat er doch mehrere Bedeutungen und wird in unserem Sprachgebrauch auf diese Weise nicht verwendet. Am ehesten bedeutet er: „Zicke“ oder „Schlampe“. Doch gleichzeitig ist „Bitch“ im Englischen auch ein neckischer Slang-Begriff unter Freunden – weshalb klar sein dürfte, dass JJ Dara nicht beschimpft hat, sondern ihr damit seine Liebe und Freude über ihren Sieg zeigen wollte.

Zudem haben sich die beiden in den vergangenen Wochen hinter den Kulissen angefreundet, kommentierten gegenseitig ihre Instagram-Beiträge, teilten Reels und betonten auch sonst ihre Zuneigung zueinander.

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Weniger klar ist jedoch, ob es JJ in diesem Moment bewusst war, dass sein Mikrofon bereits eingeschaltet war und ihn das Publikum in der Halle, als auch vor den TV-Bildschirmen hören konnte. Wie auch immer – der Moment ist authentisch und deshalb überaus sympathisch. In den sozialen Medien ist er bereits zum viralen Hit geworden.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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