
Beim österreichischen Rodelverband wird Kontinuität großgeschrieben. Das erkennt man an den Protagonisten, die allesamt schon seit Jahren werkeln und das Vertrauen genießen. Manche sind sogar schon seit Jahrzehnten für die kleine Rodel-Familie im Einsatz.
Kritik an Kürzungen
Markus Prock zieht schon seit einer halben Ewigkeit im österreichischen Rodeln die Fäden und gehört längst zum Eiskanal-Inventar. Als Präsident wurde der 61-jährige Stubaier für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.
Es warten durchaus herausfordernde Zeiten, denn das Sportbudget wurde zuletzt deutlich gekürzt. „Noch enger können wir den Gürtel nicht schnallen. Wir werden improvisieren und alles geben. Wunder können wir aber keine bewirken“, sagt Prock.
Verlässliche Medaillenlieferanten
Die österreichischen Kunstbahnrodler sind Erfolgsgaranten. Das stellten sie auch bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina wieder nachhaltig unter Beweis. Gleich vier Medaillen gingen auf das Konto der Rodler.
„Erfolge im Hochleistungssport brauchen perfekte Rahmenbedingungen“, erklärt Präsident Markus Prock. „Haben wir diese, mischen wir konstant in der Weltspitze mit, haben wir sie nicht, werden vier Olympiamedaillen wie zuletzt in Cortina nicht mehr möglich sein.“
Kein Ersatz für Hackl
Aus Spargründen kann der Posten von Technik-Tüftler Georg Hackl nicht nachbesetzt werden. Der Vertrag mit Erfolgs-Cheftrainer Christian Eigentler wurde gleich um vier Jahre verlängert. Der Tiroler hat sich bewährt und mit dem Team extrem viele Erfolge eingefahren.
In der kommenden Saison wartet ein besonderes Highlight auf die österreichischen Rodler: Die WM findet im Jänner 2027 auf der Heimbahn in Innsbruck-Igls statt.
Source:: Kurier.at – Sport



