
Felix Gall wird den Giro d’Italia 2026 auf dem Podest beenden und gehört damit zu den erfolgreichsten Radfahrern der österreichischen Sportgeschichte. Der Osttiroler wurde am Samstag auf der letzten schweren Etappe mit Bergankunft in Piancavallo auf 1.290 Metern Zweiter und liegt auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei.
„Vor allem die mentale Übermüdung ist groß“, sagte Gall im Ziel sichtlich abgekämpft. „Gestern in der Früh war ich in der Früh angespannt und beim Rennen locker. Heute war es anders. Aber ich bin extrem happy und zufrieden, dass ich so abgeschlossen habe. Aber wir haben in Rom noch ein paar Runden zu drehen.“
Erst einmal hatte es ein Österreicher in die Top 3 einer der drei großen Rundfahrten geschafft: 1957 wurde der Wiener Adolf Christian (*1934, 1999) Dritter bei der Tour de France.
Unantastbar war am Samstag einmal mehr Jonas Vingegaard. Der Däne mit dem Rosa Trikot attackierte am letzten Anstieg unwiderstehlich und holte sich den Tagessieg. Morgen wird Vingegaard zum vierten Mal eine große Rundfahrt gewinnen – nach der Tour de France (2022, 2023) und der Vuelta a Espana (2025).
„Ich will so oft gewinnen wie nur möglich.“
„Ich bin ein Radsportler. Ich will so oft gewinnen wie nur möglich“, sagte Vingegaard. „Heute war der Tag der Entscheidung. Deshalb habe ich alles riskiert. Ich hatte einen großartigen Tag. Ich habe hier fünf Etappen gewonnen und gehe mit einer soliden Führung in den letzten Tag. Das ist großartig.“
Von Rom nach Rom
Auf der letzten Etappe am Sonntag wird sich im Gesamtklassement nicht mehr viel verschieben. Gestartet wird in Rom, dann führt die Strecke ans Meer nach Ostia. Bereits nach 39 Kilometern ist man zurück auf einem Stadtkurs in der Hauptstadt, der achtmal absolviert werden muss. Die Zielankunft nach 131 Kilometern wird wohl etwas für die Sprinter sein.
Source:: Kurier.at – Sport



