Rangnick: „Wenn wir sehr sehr weit kommen, singe ich die Hymne“

Sport

Erstmals seit 1. Juni und damit seit fast zwei Wochen nahm sich Ralf Rangnick am Samstag Zeit, um die Fragen der mitgereisten Medienvertreter in den USA zu beantworten. Im Auditorium der University of California Santa Barbara sprach der 67-Jährige kurz nach Bekanntwerden seiner Vertragsverlängerung beim ÖFB über …

… das Interesse des AC Milan Es ist jetzt sicher kein Geheimnis mehr, dass es Gespräche gegeben hat und dass es für mich und auch für andere Personen reizvoll sein kann, bei diesem Projekt dabei zu sein. Ich hab’ von Anfang an klar gemacht, dass ich zu Beginn der WM für uns Klarheit haben möchte und muss. Nach dem sich abgezeichnet hat, dass von deren Seite keine Klarheit herrscht, war es für mich auch klar, das Thema in diese Richtung zu entscheiden.

… die Gründe für seine Vertragsverlängerung Es waren sehr gute, vertrauensvolle Gespräche, nicht gekoppelt an irgendwelche Entscheidungsbefugnisse oder Erweiterung von irgendwelchen Kompetenzen oder personellen Forderungen. Wichtig war mir, dass meine Mitarbeiter weiterhin an Bord sind.

… den Grund für den späten Zeitpunkt der Vertragsverlängerung Bevor ich mich endgültig entschieden habe, war mir wichtig, dass alle meine Mitarbeiter nicht nur an Bord sind, sondern auch zufrieden an Bord sind. Und das weiß ich noch nicht so lange. Das ist auch eine Frage der Fairness meinen Mitarbeitern gegenüber. In dem Moment, wo ich mich committet habe, aber bei denen noch nicht alle Details geklärt sind, haben die ab dem Moment keine allzu starke Verhandlungsposition mehr. Deshalb war mir das wichtig.

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… zukünftige Aufgaben, auf die er sich freut Wenn ich mich nicht grundsätzlich hier in dieser Aufgabe und in diesem Land und dieser Konstellation wohl fühlen würde, würde ich seit mindestens zwei Jahren nicht mehr hier sitzen. Deswegen weiß ja auch jeder, dass mir das Ganze am Herzen liegt. Es gibt neben dem ÖFB noch ein paar andere Dinge, die wir angestoßen haben. Ob es die tägliche Bewegungseinheit ist, oder Projekte mit meiner Stiftung oder die für Österreich sehr bedeutsame Geschichte mit der modernen Event-Arena. Sie werden in den nächsten Wochen sehen, wovon ich spreche. Ob in San Francisco oder erst Recht in Dallas. Da ist Österreich Lichtjahre davon entfernt. Das sind auch alles Dinge, die wir mit noch mehr Leidenschaft und Power angehen wollen.

… die späte Nachnominierung von Dejan Ljubicic Wir haben uns bewusst Zeit gelassen, weil wir sehen wollten, wie fit der eine oder andere ist. Etwa Florian Grillitsch, David Alaba oder Patrick Wimmer. Wir haben uns für Dejan entschieden, weil wir ihn kennen, er aus einer Erfolgsgeschichte kommt mit dem Aufstieg von Schalke und auf mehreren Positionen einsetzbar ist.

… die Trinkpausen bei der WM Das finde ich gut, weil wir da die Möglichkeit haben, im Trainerstab ein paar Dinge anzusprechen und zu korrigieren. Du kannst die Spieler bei diesem Lärmpegel sonst auch kaum erreichen. Wichtig ist, dass die Spieler schnell zusammenkommen.

… das Singen der österreichischen Bundeshymne als Deutscher Am Schluss der Hymne, wo das „wunderschöne Österreich“ kommt, habe ich tatsächlich schon ein wenig mitgesungen. Ansonsten steht mir das bis jetzt auch noch nicht …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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