215.000 Fans besuchten über vier Tage das Nova Rock Festival

Kultur

Intendant Ewald Tatar zog zufriedene Bilanz: „Man merkt, dass hier wirklich ein Zusammenhalt herrscht und es vor allem in Zeiten wie diesen hier wirklich sehr friedlich zugeht“, sagte er. 

Am Sonntag hatte bereits zu Mittag die Abreise eingesetzt, am Campingplatz wurden emsig Zelte eingepackt. Vor der Blue Stage füllte sich trotzdem das Areal.

Zum Finale wurden nur noch zwei Bühnen bespielt, als Headliner erwartete man Bring Me The Horizon und auf der Red Bull Stage All Them Witches, die mit „House Of Mirrors“ kürzlich einen Anwärter auf das Rockalbum des Jahres veröffentlichten. „Ruhig und geordnet“ sei die Veranstaltung bisher verlaufen, hieß es beim Roten Kreuz.

Die Publikumsanzahl ist „eine Spur geringer als das letztes Jahr“, sagte Tatar. Aber 2025 hat das Interesse an Linkin Park den Ticketverkauf zusätzlich befeuert, fügte er hinzu: „Im Tagesschnitt befinden wir uns am selben Level wie im Vorjahr.“ Der Tag mit den meisten Gästen war heuer der Freitag mit The Cure, was aber anscheinend nicht nur an diesem Headliner lag. Etwa 3.000 bis 4.000 Besucherinnen und Besucher seien extra für die britische Rock-Wave-Band angereist, schätzte Tatar.

Sukzessive Veränderungen

Der Erfinder des Open Airs hob die gute Stimmung hervor und erwähnte ein Erlebnis bei einem Kontrollgang: „Leute haben mir wörtlich gesagt: ‚Am Campingplatz ist bei dem Festival wirklich die Liebe zu Hause.‘ Und das war nicht sexuell gemeint.“

Das Buchen von absoluten Top-Acts für das Festival – 2027 kommen Die Ärzte – wird schwieriger: „Die ganz großen Bands werden weniger. Darum wird sich das Nova Rock sukzessive ein bisschen insofern verändern müssen, dass möglicherweise an einem Tag oder vielleicht sogar zwei Tagen ein Speerspitzen-Headliner fehlen könnte“, betonte Tatar. „Darum muss man für einen sehr starken Unterbau sorgen. Das heißt jetzt nicht, dass man nicht wieder mal einen großen Headliner an Land ziehen kann. Aber grundsätzlich ist es schon so, dass sich die Speerspitzen auf die Stadien konzentrieren und Festivals eher seltener spielen.“

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Mit dem stärksten Abreiseverkehr rechneten die Einsatzkräfte in der Nacht auf Montag. Bis Sonntagvormittag wurden 1.420 Fans medizinisch versorgt, 74 zur weiteren Abklärung ins Spital gebracht, berichtete das Rote Kreuz. 14 Mal war die Krisenintervention im Einsatz.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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