
Yum Brands verkauft seine Fast-Food-Kette Pizza Hut und reagiert damit auf den harten Wettbewerb auf diesem Markt. Der US-Konzern streicht insgesamt 2,7 Milliarden Dollar (2,33 Mrd. Euro) ein, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Geschäft in China geht um 1,2 Mrd. Dollar an Yum China, den Rest übernimmt die Beteiligungsgesellschaft LongRange Capital um 1,5 Mrd. Dollar.
„Diese Transaktionen ermöglichen es Yum, sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren“, sagte Yum-Brands-Chef Chris Turner. Dem Konzern verbleiben nach dem Verkauf noch die Ketten Taco Bell und KFC. Die Aktie von Yum Brands legte vorbörslich um etwa ein Prozent zu.
Pizza Hut kämpfte zuletzt mit einer schwindenden Nachfrage. Neben der Inflation machen und gestiegene Rohstoffkosten zu schaffen. Im vergangenen Jahr hatte Yum Brands angekündigt, strategische Optionen für die Kette zu prüfen, nachdem der Umsatz mehrere Quartale in Folge geschrumpft war.
In Österreich mit Pizza-Kette gescheitert
Pizza Hut mit Sitz in Plano, einem Vorort von Dallas in Texas, steuerte im Jahr 2025 rund zwölf Prozent zum Gesamtumsatz von Yum Brands bei. Die Kette war 1977 von PepsiCo übernommen und 1997 zusammen mit KFC und Taco Bell abgespalten worden. Daraus entstand im Jahr 2002 Yum Brands. Mit Pizza Hut scheiterte Yum Brands in Österreich, man zog sich mit dieser Kette vom hiesigen Markt – man war nur in Wien vertreten – zurück. Das galt kürzlich auch für den Konkurrenten Domino’s Pizza, der nicht mehr in Wien zu finden ist. KFC hingegen wuchs in Österreich zuletzt nach Standorten.
Taco Bell bietet Tex-Mex-Fast-Food an und wollte zuletzt in Deutschland erste öffentliche Filialen errichten, es gibt bereits interne an US-Militärbasen. Eine APA-Anfrage zu Plänen mit Taco Bell in Österreich ließ Yum Brands kürzlich offen.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



