
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Am Mittwoch gegen 8 Uhr Früh europäischer Sommerzeit wird man wissen, ob Österreich zauberhaft in die WM 2026 gestartet ist oder nicht.
Zum achten Mal hat sich ein ÖFB-Team für eine Fußball-WM qualifiziert, am Mittwoch (6 Uhr) startet das Team von Ralf Rangnick gegen Jordanien in die Endrunde 2026.
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Stets zum Auftakt herrscht ein ganz besonderer Druck. Gelingt ein Sieg, steht man mit einem Bein schon im Sechzehntelfinale. Aller Anfang ist bekanntlich auch schwer.
Wie ging Österreich in der Vergangenheit mit Auftaktspielen bei einer WM um?
1934 in Italien
Österreich war bei der ersten WM auf europäischem Boden dabei, gewann zum Auftakt im Achtelfinale gegen Frankreich nach Verlängerung 3:2. Am Ende erreichte man Platz 4.
1938 in Frankreich
Österreich qualifizierte sich für das Turnier, hätte das erste Spiel gegen Schweden absolviert. Doch nach dem Anschluss an das Deutsche Reich hörte Österreich als Staat zu existieren auf und nahm somit nicht teil.
1954 in der Schweiz
Im Nachbarland erzielte Österreich mit Rang drei die bisher beste Platzierung. In der Qualifikation konnte man Portugal souverän ausschalten, bei der Endrunde das erste Spiel gegen Schottland 1:0 gewinnen.
Legendär wurde die Hitzeschlacht von Lausanne gegen die Schweiz. Österreich gewann das Viertelfinale 7:5, zeigte sich im Halbfinale gegen Deutschland aber entkräftet und ging 1:6 unter. Im Spiel um Platz drei konnte man sich gegen Uruguay durchsetzen.
1958 in Schweden
Österreich ging zum Auftakt gegen Brasilien 0:3 unter, wurde Gruppenletzter und sollte sich für 20 Jahre von der WM-Bühne verabschieden.
1978 in Argentinien
Bei der Rückkehr auf die Bühne spielte Österreich lange Zeit eine Hauptrolle. Man begann mit einem 2:1 über Spanien und wurde Gruppensieger vor Brasilien und auch Schweden. Zur Legende und auch zum Fluch für weitere Generationen wurde in der Zwischenrunde „Cordoba“ mit einem 3:2 über Deutschland.
1982 in Spanien
Österreich startete mit einem 1:0 über Chile ins Turnier, gefolgt von einem Sieg über Algerien und einer Niederlage gegen Deutschland. In der Zwischenrunde verlor man 0:1 gegen Frankreich und verabschiedete sich mit einem 2:2 gegen Nordirland.
1990 in Italien
In Rom hielt Österreich gegen den Veranstalter lange Zeit ein Unentschieden, bis der Stern von Toto Schillaci aufging. Sein Kopfball besiegelte Österreichs 0:1-Niederlage. Dasselbe Resultat erzielte man in Florenz gegen Tschechien, in die Geschichte ging der Rückpass von Toni Pfeffer ein, der zum Elfmeter für den Gegner führte. Im letzten Gruppenspiel gelang ein 2:1 gegen die USA, dennoch fuhr man heim.
1998 in Frankreich
Die Prohaska-Elf startete gegen den Sieger des Afrika-Cup, Kamerun, mit einem 1:1, danach folgten abermals ein 1:1 gegen Chile und ein 1:2 gegen Italien. Heimflug.
Source:: Kurier.at – Sport



