0:2 gegen Superstar Messi: 5 Erkenntnisse nach Österreichs WM-Niederlage

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Die österreichischen Fans applaudierten der Mannschaft für den tapferen Kampf, die argentinischen Anhänger huldigten ihrem Superstar Lionel Messi. Auch in der dritten Halbzeit machte der 38-Jährige den Unterschied aus. Dennoch überwog auch bei den extra angereisten heimischen Fans die Zuversicht vor dem dritten Gruppenspiel.

Was gegen Argentinien geklappt hat, und was sich gegen Algerien verbessern muss.

Die Mannschaft ist stabil

Der Beginn in die Partie ist in die Hose gegangen. Gleich vom Anstoß der Argentinier weg versuchten die Österreicher, im Pressing den Ball zu erobern, liefen jedoch ins Leere, und der Weltmeister ließ den Ball gekonnt über mehrere Stationen zirkulieren. In den ersten drei Minuten kamen mehrere Österreicher immer wieder zu spät, daraus resultierte auch der frühe Elfmeter.

Das waren Momente, in denen man sehr früh im Spiel von einer deutlichen Niederlage ausgehen musste. Allerdings: Die Österreicher ließen dies nie zu, kämpften sich in die Partie und stellten den Gegner vor Aufgaben. Mit einer ähnlichen Leistung wird man Algerien mit Sicherheit vor noch größere Probleme stellen, weil die Afrikaner nicht die Klasse der Argentinier haben, unter dem Druck der Österreicher so ruhig am Ball zu bleiben.

Doch kein Bonusspiel

Gegen Argentinien hätte man nichts zu verlieren, hatte Teamchef Ralf Rangnick vor der Partie gemeint. Auch Marcel Sabitzer sprach von einem „Bonusspiel“. Nach der Partie hörte sich das schon ganz anders an. Da überwog bei den Österreichern die Enttäuschung. Nicolas Seiwald trauerte der ersten Hälfte nach. „Nach der Pause haben wir dann mutig gespielt, da gab es Phasen, da hat Argentinien nicht gewusst, was sie machen sollen. Solche Phasen machen uns stark und die müssen wir gegen Algerien verlängern.“

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So leicht ließ sich die 0:2-Niederlage gegen den Weltmeister also nicht vom Tisch wischen. Schon gar nicht für Michael Gregoritsch: „Das Ergebnis fühlt sich schlecht an, weil wir es ordentlich gemacht haben. Es hat vieles gepasst, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Wir sind sehr enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben.“

Zur Enttäuschung gesellte sich auch noch Verärgerung hinzu: „Am Ende dürfen wir nicht das zweite Tor kriegen. Das ist ärgerlich, weil es ausschlaggebend sein könnte am Ende.“

Staunen über Messi

„Er hat gezeigt, dass er der Größte aller Zeiten ist“, meinte Michael Gregoritsch. „Er will noch einmal beweisen, dass er es kann. Er muss gar nix mehr beweisen, aber er zeigt, dass er es kann.“ Auch Teamchef Rangnick zog noch einmal den Hut: „Genau deswegen ist er Lionel Messi, der Größte, den es je gegeben hat. Er braucht nicht viele Situationen, um am Ende so ein Spiel dennoch zu entscheiden. Wenn jemand mit fast 39 Jahren zwei Tore erzielt, im Turnier schon fünf gemacht hat, dann sagt das alles über seine Qualität aus“, meinte der Deutsche.

Weltmeister Argentinien musste leiden

Dass der Weltmeister oft genervt war von den Österreichern und ihrer aggressiven Spielweise, diesen Eindruck hatten auch die Spieler, wie etwa Patrick Wimmer: „Man hat es an der Reaktion von Messi gemerkt, nach dem zweiten Tor ist er schon ziemlich gehumpelt und gehatscht“, sagte der Niederösterreicher. „Sie haben sehr viel kämpfen und investieren müssen für diesen Sieg.“ Teamchef Lionel Scaloni …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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