
Nein, Interview hat Markus Hinterhäuser nach seinem Abgang als Chef der Salzburger Festspiele noch keines gegeben. Nun lässt Hinterhäuser aber zumindest die Musik sprechen.
Und die Plattenfirma Deutsche Grammophon lässt mit einer Ankündigung zusätzlich aufhorchen.
Also: Am 24. Juli erscheint eine neue CD. Darauf zu hören: Matthias Goerne und Markus Hinterhäuser.
Diese Konstellation kennt man – nicht zuletzt von den Salzburger Festspielen und der „Winterreise“. Nun ist erneut Schubert an der Reihe: Unter dem Albumtitel „Zwielicht“ gibt es Lieder, u. a. aus den „Gesängen des Harfners“ und der „Gedichte der Königin Maria Stuart“, zu hören.
Live in Salzburg?
Und zu hören soll es das auch live geben – und zwar, erraten, bei den Salzburger Festspielen. Dort seien die beiden, so die Deutsche Grammophon, am 29. Juli mit dem Programm zu erleben.
Ob dieses Konzert stattfindet, das ist seit dem Abgang Hinterhäusers aber ein vielfach diskutiertes Rätsel. Karin Bergmann, die von Hinterhäuser übernommen hat, zeigte sich zuletzt im KURIER-Interview unwissend. Sie habe ihn eingeladen, dieses und ein Konzert mit Igor Levit zu spielen, aber: „Leider verweigert er jede Antwort.“
Dass der Pianist in Salzburg einmal Chef war, ist jedenfalls in der Albumbewerbung nicht mehr vermerkt: „Hinterhäuser, langjähriger Klavierpartner Brigitte Fassbaenders, ist zugleich ein gefragter Interpret zeitgenössischer Musik“, heißt es lediglich. ley
Source:: Kurier.at – Kultur



