Gratulation an KPÖ-Kahr sorgt SPÖ-intern für Verstimmung

Politik

Nur noch 5,6 Prozent hat die SPÖ in Graz nach der Gemeinderatswahl am Sonntag, während die KPÖ von Bürgermeisterin Elke Kahr mit einem Plus von fast 7% auf 35,6% kletterte. Ein Ergebnis, das innerhalb der SPÖ weit über die Stadtgrenzen hinaus für Debatten sorgt. 

Debatten, die auch in den sozialen Medien ausgetragen werden: Wenig gut bei manchen Genossen kommt dieser Tage ein Posting von Klaudia Frieben, stv. Bundesvorsitzende der Gewerkschaft PRO-GE, an. Sie gratuliert via X Kahr zu ihrem Wahlsieg: „Ihre soziale Politik wurde von den Wähler*innen honoriert. Eine bemerkenswerte Frau. So geht‘s.“

Den Einwand des ehemaligen SPÖ-Pressemitarbeiters Thomas Walach, sie möge sich doch lieber Gedanken um die SPÖ machen, lässt Frieben nicht gelten: „Wer sagt, dass ich das nicht tue. Das Grazer Ergebnis ist katastrophal. Trotzdem darf man einer Weltbürgermeisterin zu diesem tollen Ergebnis gratulieren.“

Scharf reagiert Burgenlands SPÖ-Klubobmann Roland Fürst – ebenfalls auf X – auf Friebens Gratulation, ohne sie namentlich zu nennen: „Die SP Genossen & Genossinnen, die sich über den Wahlerfolg der KPÖ in Graz überschwänglich freuen, sind genau jene, die uns gerne kritisieren & uns ausrichten, in der falschen Partei zu sein. Die KPÖ braucht sicher Verstärkung & wir brauchen solche Leute nicht!“ 

Wofür Fürst seinerseits wieder Kritik erntete.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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