Putin lehnt Verzicht auf Langstreckenangriffe ab

Politik

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einen Vorschlag der Ukraine abgelehnt, auf gegenseitige Langstreckenangriffe zu verzichten. Stattdessen erklärte er, Russland werde weiterhin versuchen, die vier ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja vollständig unter seine Kontrolle zu bringen.

Putin bezeichnete den ukrainischen Vorschlag als Versuch, die russischen Angriffe an der rund 1.250 Kilometer langen Front zu bremsen. Gleichzeitig räumte er ein, dass ukrainische Angriffe auf die russische Energieversorgung Probleme verursachen.

In den russisch besetzten Gebieten Cherson und Saporischschja kam es nach ukrainischen Angriffen auf das Stromnetz zu großflächigen Stromausfällen. Die von Russland eingesetzten Behörden meldeten Schäden an Energieanlagen und arbeiteten an der Wiederherstellung der Stromversorgung.

Ukraine verstärkte in den vergangenen Monaten Langstreckenangriffe

Die Ukraine verteidigt sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen Russland und hat ihre Langstreckenangriffe in den vergangenen Monaten verstärkt. Dabei greift sie vor allem Ölraffinerien, Treibstofflager und andere wichtige Infrastruktur tief auf russischem Gebiet an. Dadurch kam es in mehreren russischen Regionen zu Versorgungsproblemen mit Kraftstoff.

Bei russischen Angriffen am Sonntag auf die ukrainischen Regionen Saporischschja, Charkiw und Sumy wurden mindestens fünf Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt.

Der Konflikt um Langstreckenraketen zeigt, dass beide Seiten weiterhin militärischen Druck ausüben. Russland lehnt eine Begrenzung solcher Angriffe ab und verfolgt seine Gebietsziele weiter, während die Ukraine mit Angriffen auf russische Infrastruktur versucht, die russischen Kriegsfähigkeiten zu schwächen.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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