„Insidious 6“: Die Türe öffnen zum Geisterreich

Kultur

Von Gabriele Flossmann

Das neue Kapitel der Horrorfilm-Reihe von Leigh Whannell und James Wan ist nichts für schwache Nerven. Der erste Teil war ein Meilenstein des Horror-Genres. Bei seinem Erscheinen wurde er als furchterregendes Erlebnis mit vielschichtigen Charakteren gefeiert. Inzwischen wurde der Dämonenhorror noch um einige Zacken weitergedreht.

Im neuesten Teil zieht die junge Mutter Gemma mit ihrer Tochter in das Haus, in dem sie selbst aufgewachsen ist. Dort entdeckt sie eine gefährliche Gabe: Sie kann zwischen unserer Welt und dem Geisterreich „The Further“ vermitteln – und öffnet damit den Weg für bedrohliche Wesen in die Realität. Dazu kommt die Parapsychologin Elise Rainier, die erneut nach einem Zugang zu den Vorgängen an der Grenze zwischen Realität und Geisterwelt sucht.

Der Film bringt frische Ideen in eine Reihe, die zuletzt mit Atmosphäre und Originalität zu kämpfen hatte. Fans dürfen sich trotzdem auf die typischen Blumhouse-Schocks und den bleichgesichtigen Dämon einstellen. Auch im neuen Film wird auf Kunstblut zugunsten einer Spukgeschichte verzichtet, die sich lustvoll und über weite Strecken virtuos durch das Repertoire des Schreckens arbeitet. Und dabei durchaus Angst macht, zumal wenn das Böse dem Titel gemäß wieder einmal ganz besonders heimtückisch daherkommt.

INFO: AUS/USA 2026. 106 Min. Von Jacob Chase. Mit Lin Shaye.

 

…read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

(Visited 1 times, 1 visits today)
  Liebe im Ausnahmezustand von Beirut: „A Sad and Beautiful World“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.