Was der Austria nach dem 0:2 in Braga guttun wird

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Mit enttäuschten Gesichtern verabschiedeten sich die Austria-Spieler aus Braga. Nach dem 0:2 im Play-off-Hinspiel ist die Ligaphase der Conference League weit entfernt – auch wenn nicht ganz außer Reichweite. Gegen einen starken Gegner haben sich die Veilchen aber vor allem nach der Pause teuer verkauft. Nur belohnen konnten sie sich nicht.

Stephan Helm zeigte sich nach dem Spiel als Trainer, der bei der Pressekonferenz auch spontan sein bestes Englisch auspackte, und auch als Trainer, der …

… sich über den späten Gegentreffer ärgert:
Wenn man über so eine lange Phase des Spiels eigentlich das Gefühl hat, mit einem Moment ein Tor machen zu können, dann ist man natürlich enttäuscht. 0:1 ist ein Ergebnis, das man mitnehmen kann. Da schmerzt das späte Tor jetzt schon sehr.

… eine sehr hohe Lernbereitschaft hat:
Wir haben gegen eine sehr starke Mannschaft verloren. Von so einem Gegner kann man auch viel lernen. Wenn ich mir einen Moutinho anschaue, wie der das Spiel liest und lenkt. Auf welchem Niveau dieses Spiel stattfindet.

… seiner Mannschaft nicht böse ist:
Wir haben viele Dinge umgesetzt, wie wir sie uns vorgenommen haben. Wir wollten den Gegner in der ersten Halbzeit phasenweise unter Druck setzen, aber auch die richtige Balance finden. In der zweiten Halbzeit wollten wir über ein, zwei Details noch etwas gefährlicher werden, ohne zu viele Räume zu öffnen. Das ist uns dann besser gelungen. Es war eine sehr konzentrierte Leistung von der Mannschaft.

… einen Spieler hervorheben will:
Samuel Sahin-Radlinger hat in kurzer Zeit drei Elfmeter gehalten (LASK, Beitar und Braga, Anm.) und sich eine tolle Quote erarbeitet. Das ist natürlich extrem wichtig für uns, in so einem Spiel drinnen zu bleiben.

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… die Hoffnung nicht aufgibt:
Wir werden uns natürlich viel vornehmen fürs Rückspiel, werden mutig auftreten und versuchen, mit der Atmosphäre in unserem Stadion einen leidenschaftlichen Auftritt hinzulegen. Bei einem 0:2 sagt man im Fußball, dass es ein gefährliches Ergebnis ist.

… sich auf ein spielfreies Wochenende freut:
Das wird uns richtig guttun, dass wir jetzt einmal zwei Tage regenerieren können und dann eine volle Trainingswoche haben, um uns aufs Rückspiel vorzubereiten. Das haben wir seit vier Wochen nicht mehr gehabt.

… der auch das große Ganze nicht aus den Augen verliert:
Die ganze internationale Reise, auf der wir uns befinden – das sind Erfahrungen, die diese Mannschaft besser machen werden.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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