EM-Auftakt: Österreich konnte gegen Serbien nicht überraschen

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In Brünn haben heute, am Freitag, die Volleyball-Europameisterschaften der Frauen begonnen und erstmals seit 55 Jahren ist Österreich wieder vertreten. Nach 1958 in der Tschechoslowakei, 1963 in Rumänien und 1971 in Italien ist es erst die vierte EM-Teilnahme der rot-weiß-roten Truppe. Im Auftaktmatch gegen den Gruppenfavoriten Serbien mussten sich die österreichischen Volleyballerinnen in drei Sätzen geschlagen geben. Die dreifachen Europameisterinnen aus Serbien bewiesen im Duell, warum sie in der Europarangliste Platz 1 belegen.

Gleich im ersten Satz fielen die Österreicherinnen 1 zu 8 zurück. Sie kamen dann immer wieder mit erfolgreichen Angriff- und Block-Aktionen an die Serbinnen heran und unterlagen ihnen aber schlussendlich 17 zu 25. 

Der zweite Satz lief aus Sicht der Österreicher weniger erfreulich. Im Service hätten sie geschwächelt, erklärte Österreichs Kapitänin Nina Nesimović im ORF-Interview. Die serbischen Volleyball-Stars, allen voran Tijana Bošković, zeigten ihre Klasse und gewannen Satz Nummer zwei überlegen (9:25). 

Im dritten Satz nahmen die Serben einige ihrer Superstars vom Feld und gaben jüngeren Spielerinnen eine Chance. Dadurch war das Spiel sehr ausgeglichen und die Österreicherinnen hatten selbst gegen Ende des Satzes Chancen auf einen Ausgleich. Schließlich unterlagen sie den Serbinnen 21 zu 25. Die meisten Punkte konnten auf Österreichs Seite des Spielfeldes Anamarija Galic (11) und Kora Schaberl (8) sammeln.

Am Samstag startet für die ÖVV-Auswahl um 19 Uhr schon das nächste Match gegen den Gastgeber Tschechien. Nach einem Tag Pause folgen die letzten drei Spiele der Gruppenphase: Am Montag trifft die Mannschaft auf die Ukraine (16 Uhr), am Dienstag auf Griechenland (16 Uhr) und am Mittwoch auf Bulgarien (16 Uhr). Gegen diese Gegner sollte Österreich größere Chancen auf einen Erfolg haben als heute zum Auftakt gegen Serbien.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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