
Felix Gall hat sich richtig auf die erste schwere Bergetappe bei der Vuelta a Espana gefreut. „Da wird man sehen, wie gut die Beine sind. Ich hoffe, ein bisschen Zeit aufholen zu können“, sagte der Osttiroler vor der vierten Etappe, die noch ausschließlich in Andorra stattfand. „Ich gebe auch gegen Tadej Pogacar mein Bestes, aber ich muss da auf ein Wunder hoffen. Eigentlich kämpfe ich um den zweiten Platz.“
Tadej Pogacar fuhr überragend
Das Wunder blieb aus. Zwar machte Galls Decathlon-Team das Tempo, doch erwartungsgemäß ließ sich Superstar Pogacar nicht abschütteln. Im Gegenteil, der Slowene war einmal mehr gnadenlos, attackierte und gewann nach einer eindrucksvollen 50-Kilometer-Solo-Flucht. Gall hatte bis zum Schluss seinen Landsmann Gregor Mühlberger als Helfer an der Seite und kam mit 2:39 Minuten Rückstand auf Rang drei. In der Gesamtwertung verbesserte sich Gall auf Rang sieben (+3:57 Minuten).
„Ich hätte das heute nicht machen müssen, aber die Geschwindigkeit am ersten Anstieg war sehr hoch“, sagte Pogacar. „Ich wusste, dass alle gegen mich fahren. Deshalb habe ich attackiert und gehofft, dass ich das bis zum Ende durchstehen kann. Das war hart, aber es hat geklappt.“
Source:: Kurier.at – Sport



