Neu nach Treffern: Was die Rapidler im Tor-Kreis zu besprechen haben

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Zwei freie Tage genießen – erstmals in dieser Saison – die Rapidler nach der nächtlichen Rückkehr aus Edinburgh am sehr frühen Freitagmorgen.

Am Sonntag beginnt die Vorbereitung auf das Millionenspiel gegen die Hearts: Am Mittwoch soll nach dem 2:2 im Hinspiel ab 18.45 Uhr mit weiteren Toren der Sprung in die lukrative Ligaphase der Conference League gelingen.

Die massiv gesteigerte Torausbeute war eines der Hauptanliegen von Trainer Johannes Hoff Thorup nach einer Saison als (gemeinsam mit Altach) ungefährlichste Mannschaft der Liga. Den Hütteldorfern waren nur 36 Treffern in 32 Ligaspielen gelungen.

In den ersten neun Pflichtspielen gab es bereits 31 Tore zu sehen, also über drei Treffer pro Partie im Schnitt.

Zu sehen gab es nach dem üblichen persönlichen Jubel des Schützen noch eine Neuerung: Die Rapidler kommen zusammen, bilden einen Kreis und besprechen sich kurz, aber intensiv.

Was hat es mit dem „Tor-Kreis“ knapp vor dem Wiederanpfiff auf sich? Auf KURIER-Anfrage lüftete Hoff Thorup bei der Edinburgh-Reise das Geheimnis.

„Uns geht es sehr stark um den mentalen Zugang in den Spielen. Im Fußball zeigt sich, dass besonders knapp nach Toren sehr viel passieren kann. Deswegen wollen wir diese kurze zusätzliche Pause nutzen.“

Besprochen wird dabei nicht, wie das gerade geschossene Tor zustande gekommen ist, sondern, was die Mannschaft jetzt vorhat.

Wenn das Trainerteam knapp zuvor einem der Führungsspieler eine Info zukommen hat lassen, teilt dieser Spieler im Kreis den anderen den Inhalt mit. Und wenn einer aus der in der Saisonvorbereitung zusammengestellten „Leadership-Gruppe“ selbst den Kollegen etwas mitteilen will, tut er es jetzt – sodass ihn auch in sehr lauten Stadien alle hören können.

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Das Schlüsselwort für Hoff Thorup lautet dabei „team cohesion“, also Zusammenhalt.

„Wir haben im Sommer sehr viel in diesem Bereich gearbeitet. Wie reagiert das Team auf schwierige Phasen im Spiel? Wie bleiben alle fokussiert? Wie können sie sich noch besser unterstützen?“ Und – im Zeitalter der digitalisierten Informationen jeder Spielphase besonders wichtig: „Wie werden Informationen auf dem Spielfeld möglichst schnell und gut weitergegeben?“

Während im „Tor-Kreis“ meist nur Führungsspieler das Wort erheben, ist dem dänischen Trainer wichtig, dass außerhalb des Feldes alle ihre Meinung sagen können: „Wir haben abseits der Spiele mehrere Formate, in denen sich alle Spieler einbringen können und sollen.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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