Nach Sturms 1:1: Das Warten auf Star Kiteishvili wird noch dauern

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Nein, ein Ruhmesblatt war es nicht. Zumindest blieb Sturm Graz beim Heim-1:1 gegen die Austria Lustenau zum 17. Mal in Folge in der Liga ungeschlagen. Doch der erste Punkteverlust gegen die von Trainer Markus Mader sehr gut eingestellten Vorarlberger seit 1997 zeigte die Baustellen von Sturm schonungslos auf. 

„Wir haben uns nicht mehr verdient als den einen Punkt. Bei allem Respekt für die Gegner, die wir bis jetzt hatten: Wenn wir große Ziele erreichen wollen, haben wir schon zu viel abgegeben“, weiß auch Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch.  Die bisherigen Leistungen und Ergebnisse seien zufriedenstellend, aber nicht mehr. „Es ist nicht gut oder sehr gut. Es ist schon so, dass wir einen anderen Anspruch haben“, betonte Ingolitsch. 

Speziell das Bespielen eines tief stehenden Blockes beherrsche sein Team noch nicht. „Ich hätte geglaubt, dass wir schon einen Schritt weiter sind.“

Dass das Personal an allen Ecken und Enden fehlt, war offensichtlich. Dabei war gar nicht Standard-Goalie Daniil Chudjakow gemeint, der aufgrund einer Rückenblessur von Ammar Helac vertreten wurde, der gegen Lustenau zum besten Sturm-Akteur avancierte. Aber in der Verteidigung konnte Jeyland Mitchell nicht ersetzt werden, der Sturm zwar rund acht Millionen Euro brachte. Aber die Löcher, die der Costa Ricaner im Budget stopft,  wurden im Abwehrzentrum aufgerissen. 

Im Mittelfeld fehlt ein Antreiber. Jon Stankovic war schon besser in Form, Neuzugang Simon Seidl wird vor allem durch Standards gefährlich und den Youngsters Jacob Hödl und Luca Weinhandl gehört die Zukunft, zumindest der erst 17-jährige Weinhandl braucht naturgemäß noch Zeit. Allesamt standen im Spiel gegen Lustenau im Schatten von Lord Afrifa, den die Grazer im Sommer abgaben und der gegen seinen Ex-Klub ein ständiger Gefahrenherd war. 

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Im Angriff zeigte zuletzt wenigstens Seedy Jatta auf, daneben setzte sich auch in dieser Saison noch keiner in Szene. 

Alles in Graz hofft natürlich auf Neuerwerbungen, vor allem einen Mitchell-Ersatz, der seit Tagen von Sportchef Michael Parensen gesucht wird. Der sehnlichste Wunsch der Fans ist aber, dass Otar Kiteishvili nach seinen muskulären Wadenproblemen bald wieder einsatzbereit ist. Das dürfte aber noch einige Wochen dauern. Zumindest hat der zweifache Bundesliga-Spieler der Saison wieder mit Individualtraining begonnen. „Ich würde am liebsten morgen spielen, aber das wird nicht passieren. Wir müssen Tag für Tag schauen, wie die Fortschritte sind“, sagte der Georgier auf Sky.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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