Hoff Thorup: „Yusuf Demir beeindruckt mich, er kann Großes schaffen“

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Niki Hedl redet nicht so viel, ist aber ein Mann der klaren Worte. Nach dem 3:1-Sieg denkt der Rapid-Tormann noch einmal an das Europacup-Aus gegen Hearts zurück und sagt: „Das einzig Positive daran ist, dass wir alle schon so oft und so viel Scheiße fressen mussten. Ich auch. Deswegen wissen wir, wie schnell es bei Rapid wieder bergauf gehen kann.“

„So macht es richtig Spaß“ 

Hedl ergänzt: „Wir haben verdient gewonnen, es war so laut wie nirgendwo anders. So macht es richtig Spaß.“

Fabio Ingolitsch sah ein 50/50-Spiel, aber auch einen verdienten Sieger: „Wir haben Eigenfehler gemacht, die Rapid nicht passiert sind. Deswegen haben wir nach sechseinhalb Monaten wieder ein Ligaspiel verloren, und das auch verdient.“

Der Sturm-Trainer moniert: „Der Elfmeter war für mich wegen eines leichten Zupfers keiner, aber wir haben dieses Spiel selbst verloren.“

Johannes Hoff Thorup hebt „den Charakter des Teams“ nach dem Sieg als Hauptpunkt hervor.

„Wir können nicht 90 Minuten dominant spielen gegen ein starkes Team wie Sturm. Sie bringen so viel Körperlichkeit hinein. Deswegen müssen wir die Phase, in denen sie andrücken, begrenzen. Das waren 15 oder etwas mehr Minuten – und das ist gegen Sturm schon ein sehr guter Wert. Als fernes Endziel streben wir aber schon diese andauernde Dominanz an, aber so weit sind wir nicht.“

Wer andauernd laufen kann, ist Yusuf Demir. „Seine Daten sind so viel besser, dass sie mit dem Frühjahr nicht einmal zu vergleichen sind“, sagt Hoff Thorup, der auf KURIER-Anfrage erklärt: „Yussi hat im Sommer für sich eine klare Entscheidung getroffen. Er arbeitet so hart, und das Ergebnis sieht man. Dafür gebührt ihm Lob.“

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Der Däne betont: „Ich bin wirklich beeindruckt von Yusuf Demir.“

„Noch einmal Großes schaffen“ 

Aber er sieht beim Ex-Barcelona-Kicker noch die Chance auf viel mehr: „Er ist nicht am Limit. Er weiß jetzt, dass in den Top-Ligen reine Techniker keine Chance mehr haben. Wenn er körperlich weiter so arbeitet – 120 Minuten gegen die Hearts spielt und 90 Minuten gegen Sturm kurbelt – dann kann er noch einmal Großes schaffen in seiner Karriere. Davon bin ich überzeugt.“

Mittlerweile hat der Wiener die besten körperlichen Werte im Kader. Dass er kicken kann, hat man ohnehin immer gewusst. Und gegen Sturm gelangen dem (erst) 23-Jährigen auch zwei Scorerpunkte.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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