
Aktuell sind über 1.000 Bundesheersoldaten im In- und Ausland im Einsatz. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom Sonntag versahen im August rund 540 Soldaten im Ausland ihren Dienst, weitere 480 leisteten einen sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an den Grenzen im Burgenland, in der Steiermark, in Kärnten und in Tirol bzw. unterstützten die Polizei in Wien.
In der Bundeshauptstadt halfen Soldaten bei der Bewachung von Botschaften oder Objekten der Israelitischen Kultusgemeinde. Die Einsätze werden nur von qualifiziertem Kaderpersonal oder speziell geschulten Milizsoldaten durchgeführt, hieß es.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) bezeichnete die Soldaten als „wichtigen Garant für die österreichische Sicherheit“. Damit die Einsätze gut und professionell abgewickelt werden können, braucht es modernes Gerät und gut ausgebildetes Personal, erinnerte Tanner an den „Aufbauplan“.
Ein Kontingent des Bundesheeres ist mit rund 170 Soldaten im Libanon bei der UNO-Trupppe UNIFIL stationiert. 150 Soldaten sind im Rahmen der KFOR im Kosovo im Einsatz, weitere 220 bei EUFOR in Bosnien und Herzegowina. Aber auch in Georgien, Armenien, Moldau, Westsahara, Griechenland, im Nahen Osten und in Jordanien sind Soldaten im Einsatz. Die Auslandseinsätze erfolgen auf Grundlage von Mandaten der Vereinten Nationen, der OSZE oder der Europäischen Union, teilte das Ministerium mit.
Source:: Kurier.at – Politik



