Letzter Platz: Worauf sich die Austria trotzdem freut

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„Katastrophal“ beschrieb Tormann Samuel Sahin-Radlinger den Auftritt in Salzburg, „ernüchternd“ war es für Stürmer Johannes Eggestein. Auch Trainer Stephan Helm war mit der Leistung seiner Austria beim 1:4 in der Red-Bull-Arena nicht zufrieden: „Wir haben Lehrgeld bezahlt.“ Auf gut Wienerisch: Die Veilchen haben eine Watsch’n kassiert und sind nur dank einer Steigerung nach der Pause noch mit einem blauen Auge davongekommen.

Dementsprechend getrübt war die Laune bei der Heimreise. Mit der Roten Laterne an Bord ist es nie schön. Man darf sich beim Blick auf die Tabelle aber nicht täuschen lassen, die Violetten haben ein Spiel weniger absolviert als etwa die punktegleichen Altacher oder der GAK und Ried, die beide einen Zähler mehr auf dem Konto haben. Von zu vielen negativen Gedanken hält Helm sowieso nichts. Die Tabelle lässt ihn kalt, er blickt positiv in die Zukunft und freut sich auf das, was jetzt kommt.

Und er kann seinen Optimismus auch begründen. Mit dem LASK und Salzurg hat man schon gegen zwei der Big Four gespielt, mit der WSG (Mittwoch), Traiskirchen (Cup), Lustenau und dem GAK kommen jetzt Gegner, die eher in Reichweite der Austria liegen sollten. „Wir haben zwei große Ziele“, erklärt Helm, „wir wollen die Mannschaft entwickeln, dass am Ende der Verein profitieren kann. Gleichzeitig wollen wir so kompetitiv wie möglich sein – wir wollen in die Top 6. Natürlich müssen wir da in den entsprechenden Spielen die Punkte holen.“ Die entsprechenden Spiele kommen jetzt.

Und dann ist da noch ein Punkt, der dem Coach sogar ein gewisses Funkeln in die Augen bringt. „Wenn man sich die Tabelle aus dem Vorjahr zwischen Runde 5 und Runde 22 anschaut, wissen Sie, auf welchem Platz wir da waren?“, fragt Helm und gibt die Antwort gleich selber: „Erster!“ Das war der Zeitraum, als die englischen Runden vorbei waren und der Spielrhythmus sich mit einer Partie pro Woche normalisiert hat.

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Diese Phase kommt auch jetzt auf die Veilchen zu – nach dieser Woche. Das gibt Helm Zuversicht: „Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Phase wieder eine gute Rolle spielen werden.“ Die Begründung klingt einleuchtend. Einerseits muss die Austria dann nicht so viel rotieren, um frische Spieler am Platz zu haben, andererseits kann man sich gezielter und ausführlicher auf den nächsten Gegner vorbereiten. Einfach weil mehr Zeit da ist. Kommt jetzt tatsächlich die Zeit der Veilchen? Am Mittwoch gegen die WSG soll die Trendwende eingeläutet werden.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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