
Keine krankmachenden Keime oder Parasiten, aber dennoch Mängel bei Hygiene und Geschmack – das ist das Fazit eines Sushi-Tests der Arbeiterkammer Oberösterreich. Von zehn Proben aus Märkten und Lokalen in Linz und Umgebung waren sieben wertgemindert, nur drei wurden als einwandfrei beurteilt, berichteten die Konsumentenschützer am Mittwoch.
Die Boxen enthielten entweder ausschließlich Nigiri-Sushi oder eine Kombination aus Nigiri, Maki sowie California Rolls. Die Preise lagen zwischen 2,56 und 6,17 Euro pro 100 Gramm.
Abzüge beim Geschmack
Bei sieben Produkten gab es beim Geschmack Abzüge, meist wurde der Geruch des Lachses als fischig und alt kritisiert.
Richtwertüberschreitung bei Enterobakterien
Bei sechs Sushi-Boxen zeigten die Laborergebnisse eine Richtwertüberschreitung von einem oder mehreren mikrobiologisch relevanten Parametern wie Enterobakterien oder Hefen. Bei einem Sushi-Set gab es eine Warnwertüberschreitung an Enterobakterien – dies gilt als schwerer mikrobiologischer Mangel und deutet auf Schwachstellen in der Hygiene- und Herstellungspraxis hin.
Keine Fadenwürmer gefunden
Parasiten wie Fadenwürmer oder krankmachende Keime wurden aber nicht gefunden. Ein Zusammenhang von Preis und Qualität ist in der Tabelle zum Testergebnis nicht zu erkennen.
Den gesamten Test finden Sie hier.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



