Davis-Cup-Veranstalter Straka: „Wieder eine legendäre Partie in einem Stadion“

Sport

Man muss nicht mehr ein Ticket für das Riesenrad lösen, um einen herrlichen Blick über den Prater und Wien genießen zu können. Man sollte allerdings schwindelfrei sein, wenn man sich auf die obersten Plätze der Tribünen begibt, die im WAC-Areal nach und nach fertiggestellt werden.

Höhenluft genießt der Tennis-Herbst in der Bundeshauptstadt, Wien ist in den nächsten Wochen ganz oben, was den Tennis-Sport betrifft.

Zunächst folgt der Auftritt des „KURIER Austria Davis Cup Teams“ am Fußballplatz des WAC, dem größten Tennisclub Österreichs; am 18. September (13 Uhr) und 19. September (11 Uhr) ist Belgien der Gegner. Am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, wartet das nächste Highlight: die Erste Bank Open, ein ATP-500-Event mit großen Stars.

Herwig Straka zeichnet mit seiner Event-Agentur e/motion für beide Events verantwortlich. Der Steirer, der den Davis Cup gemeinsam mit dem Österreichischen Tennisverband auf die Beine stellt, über die anstehenden Wiener Festwochen.

KURIER: Wann gab es die Idee, den Davis Cup auf dem Areal des WAC im Wiener Prater auszutragen?

Herwig Straka: Es gab eine Ausschreibung des Österreichischen Tennisverbandes, und wir haben seit Beginn unseres Unternehmens versucht, uns mit außergewöhnlichen Ideen auseinanderzusetzen. Dort im Prater gibt es einen Tennisclub neben dem anderen, wahrscheinlich die meisten Sandplätze in Europa nebeneinander. Zudem hat der WAC eine große Fangemeinde. Nachdem die Plätze nicht ausreichten, gab es die Idee, ein Stadion zu bauen. Mir gefällt auch die Analogie mit einer legendären Partie in einem Fußballstadion, weil wir auch in einem solchen spielen: 1990 war es das Semifinale mit Thomas Muster im Praterstadion, jetzt ist es, wenn man so will, das Achtelfinale.

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Und es geht um die nächste Chance, in das Finalturnier in Bologna einzuziehen …

Im Vergleich zu anderen Sportarten ist das bemerkenswert, dass das Davis-Cup-Team erneut die Chance hat, unter die besten acht Länder der Welt einzuziehen. Belgien ist zwar Favorit, aber der Davis Cup kennt eigene Gesetze.

Wo liegt der Unterschied in zwischen dem Davis Cup und dem Stadthallen-Turnier?

Dort wird eben das Thema Event und Musik zelebriert, beim Davis Cup im Prater geht man bewusst zurück zu den Wurzeln, Tennis im Freien, im Grünen.

Event und Musik – und fast die gesammelte Weltspitze. Was darf man erwarten?

Alexander Zverev ist fix dabei, wie es aussieht, hatte er es zuletzt in der Stadthalle schwerer, in ein Finale zu kommen als nun bei den US Open – das zeigt die Qualität unserer Besetzung. Wir werden wieder vier, fünf Top-Ten-Spieler im Feld haben. Wir setzen auch auf die Zukunft, es kommen die Jungstars Jakub Mensik und Learner Tien. Vielleicht bringt dieser seinen Coach Michael Chang mit, dann gibts vielleicht wieder ein legendäres Duell mit unserem Turnierbotschafter Thomas Muster.

Falco sagte einst, nachdem er mit „Rock Me Amadeus“ Nummer 1 der US-Charts geworden ist: Jetzt geht nichts mehr drüber – anstatt sich zu freuen? Steht man in der Stadthalle nicht auch an?

Wir arbeiten ständig an Verbesserungen, der Zuschauerrekord von 82.000 im Vorjahr kann wieder geknackt werden. Die Location mit der Marxhalle wurde gut angenommen, auch weil man den Stars dort beim Training zusehen konnte.

Aber ein weiteres Upgrade auf ein ATP-1.000-Event ist in dieser Halle …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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