
Die Zukunft des ORF steht am Donnerstag und Freitag im Fokus des Zukunftsforums“, das von Andreas Bablers (SPÖ) Kultur- und Medienministerium veranstaltet wird und Grundlage für eine ORF-Reform sein soll. Im Vorfeld präsentierten Branchenverbände ihre Vorstellungen. Bablers Koalitionspartner ÖVP sorgte heute mit einem Positionspapier für Aufsehen.
Drei Jahre nach Einführung des ORF-Beitrags überlegt die Volkspartei demnach, den ORF aus dem Bundesbudget zu finanzieren. Alternative sei eine „Anpassung der Haushaltsabgabe an einen enger gefassten öffentlich-rechtlichen Auftrag“. Dies könnte Kürzungen beim ORF-Beitrag zur Folge haben, wobei die Regierung dem Küniglberg bereits im kommenden Doppelbudget 90 Millionen Euro Bundeszuschuss pro Jahr gestrichen hat.
Das ÖVP-Papier, das sich auf skandinavische Beispiele bezieht, sieht einen verkleinerten Stiftungsrat vor, demnach soll ein neuer Aufsichtsrat künftig statt einem Generaldirektor einen Dreiervorstand bestellen.
Ausgearbeitet wurden die ÖVP-Vorschläge unter dem neuen ÖVP-Generalsekretär und Mediensprecher Markus Gstöttner.
Source:: Kurier.at – Kultur



