
In Österreichs Eishockey-Landschaft herrscht große Sorge. Am Vormittag bestätigte der Villacher SV in einer Aussendung einen Bericht der Kleine Zeitung, wonach Geschäftsführer Martin Winkler zurückgetreten sei.
Konkret heißt es: „Vor der endgültigen Bestellung eines neuen Geschäftsführers wird sich der Vorstand im Rahmen einer geordneten Übergabe zunächst einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche und finanzielle Situation der GmbH verschaffen.“
Wie der KURIER erfuhr, geht es längst nicht mehr nur um die Bestellung eines neuen Geschäftsführers. Hintergrund dürfte nicht nur die immer schwieriger werdende wirtschaftliche Situation für das Profi-Eishockey in Österreich sein, sondern auch das Finanzstrafverfahren gegen die Villacher GmbH. Es soll sich um eine siebenstellige Summe aus der Zeit vor Winkler handeln.
Von mehreren Seiten wird geraten, die Gesellschaft in einem Konkurs abzuwickeln und dem Verein mit der Gründung einer neuen GmbH die Möglichkeit zu bieten, weiter in der ICE Hockey League teilnehmen zu lassen. Sicher ist: Sollte die Strafe des Finanzamts demnächst schlagend werden, dann würde das ein Klub aus den laufenden Einnahmen nicht stemmen können.
In diesen Stunden werden alle Szenarien mit Politik und auch Liga-Vertretern durchgespielt. Eines ist jedenfalls klar: Sollte es zu einer Neugründung kommen, dann ist einiger organisatorischer Aufwand dahinter und muss es schnell gehen. Kommende Woche ist Saison-Start in der ICE Hockey League.
Source:: Kurier.at – Sport



