US Open: Zverev souverän im Halbfinale, Österreich-Gegner droht Ausfall

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Alexander Zverev hat die nächste Pflichtaufgabe bei den US Open mit Bravour bestanden und ist locker ins Halbfinale eingezogen.

Der Deutsche bezwang den niederländischen Außenseiter Botic van de Zandschulp mit 6:2, 7:5, 6:1. Damit braucht Zverev nur noch zwei Siege für seinen ersten Triumph in New York.

Zverev zog souverän ins Halbfinale der US Open ein

„Ich bin froh, im Halbfinale zu sein, aber natürlich will ich noch weiterkommen“, sagte Zverev im Interview auf dem Platz. Gegen den Weltranglisten-70. geriet er nur im zweiten Durchgang unter Druck: Er wehrte einen Satzball ab und setzte sich durch, ohne zu glänzen. Für den French-Open-Sieger war es der 23. Sieg dieser Saison bei einem Grand-Slam-Turnier – damit überholte er den bisherigen deutschen Rekord von Boris Becker (22).

„Mir gefällt, dass er lächelt“, sagte Tennis-Legende Becker als TV-Experte bei sporteurope.tv. „Er hat gewonnen, er ist im Halbfinale. Er hat das gemacht, was er machen muss. Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.“

Aufgabe von Blockx: Ausfall gegen Österreich?

Zverev brauchte nur 2:17 Stunden für den dritten ungefährdeten Drei-Satz-Erfolg nacheinander. Die Nummer eins der Setzliste steht zum dritten Mal nach 2020 und 2021 im Halbfinale der US Open. Auch in das Duell mit dem nächsten Gegner Karen Chatschanow am Freitag (Ortszeit) geht er als großer Favorit.

Der Russe profitierte beim Stand von 6:2, 7:5, 3:2 gegen Alexander Blockx von dessen verletzungsbedingter Aufgabe. Damit könnte der Belgier auch für das Davis-Cup-Duell gegen Österreich ausfallen.

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Chatschanow stand in New York bereits 2022 unter den besten Vier, hat es aber bei einem Grand-Slam-Turnier noch nie ins Endspiel geschafft. Auf dem Weg zum Olympiagold 2021 in Tokio hatte Zverev Chatschanow im Finale geschlagen.

Chatschanow: „Zverev ist in Topform“

Der 29-jährige Deutsche darf auf die Krönung eines herausragenden Jahres hoffen: Zum ersten Mal in seiner Karriere hat er in allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens das Halbfinale erreicht. „Er ist da, wo er ist, weil er es verdient hat“, sagte sein nächster Gegner Chatschanow. „Dieses Jahr hat er sich noch einmal gesteigert. Er hat seinen ersten Grand Slam gewonnen und stand auch im Finale von Wimbledon. Er ist wirklich in Topform.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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