5 Tage vor Weltcup-Auftakt: ÖSV-Weltmeister hat endlich einen Helmsponsor

Sport

Waren das Zeiten, als die Sponsoren bei den österreichischen Skistars noch Schlange gestanden sind und praktisch kein Läufer „oben ohne“ unterwegs war. Zugegeben, die wirtschaftliche Lage war eine bessere – und nicht zuletzt hat auch das ÖSV-Skiteam schon einmal erfolgreichere Tage erlebt.

Das Beispiel von Raphael Haaser zeigt, wie schwer es mittlerweile geworden ist, einen aäquaten Helmsponsor aufzugabeln. Jeder hatte erwartet, dass dem Tiroler nach der Heim-WM in Saalbach-Hinterglemm der große Werbecoup gelingen würde.

Immerhin war er Sensations-Weltmeister im Riesentorlauf und gewann Silber im Super-G. Doch die lukrativen Angebote blieben damals aus. Am Ende hatte Haaser das Logo vom Getränkeunternehmen des ehemaligen ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel auf seinem Helm.

Große Erleichterung

„Seit Corona ist das Sponsoring ein schwieriges Thema. Alle jammern und lehnen sich finanziell nicht so weit hinaus“, erklärt Raphael Haaser.

Bei der großen Modenschau des ÖSV vor zehn Tagen in Pasching war der 29-Jährige noch ohne Sponsor über den Laufsteg gewandelt. Fünf Tage vor dem Weltcup-Auftakt konnte er mit „Ischgl“ endlich einen Partner finden. 

„Das ist für mich eine große Erleichterung, weil ich mich damit enlich zu hundert Prozent auf den Sport konzentrieren kann“, sagt Haaser.

Start in 3 Disziplinen

Der Tiroler Allrounder geht mit großen Ambitionen in den WM-Winter. Wie schon in der vergangenen Saison will Raphael Haaser in drei Disziplinen an den Start gehen: Riesentorlauf, Super-G und Abfahrt.

Während er sich in seiner Paradedisziplin Super-G in der Saison 2025/’26 „so konstant wie noch nie“ präsentierte, sieht er im Riesentorlauf noch Aufholbedarf.

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Falsch abgebogen

„Im Riesentorlauf hat es mich gefuchst. Das muss man klar so sagen“, berichtet Haaser. Das beste Ergebnis des amtierenden Weltmeisters war ein 6. Platz in Sölden. „Wir sind da und dort vielleicht falsch abgebogen.“

Klare Ansage

Raphael Haaser hat im Training in Südamerika das Abfahrtstraining forciert. Dank seiner exzellenten Skitechnik und seiner Risikobereitschaft trauen die ÖSV-Betreuer rund um Chefcoach Marko Pfeifer dem Tiroler auch in der Königsdisziplin heuer einiges zu.

Raphael Haaser stellt dennoch schon vor dem Auftakt in Sölden klar: „Sollte eine Disziplin leiden und ich Probleme im Riesentorlauf oder Super-G haben, dann muss ich mir Gedanken machen, ob ich mich nicht gescheiter in der Abfahrt herausnehme.“ 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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