Austria zieht die Reißleine: Trainer Helm muss gehen

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Die dritte Niederlage in Folge war dann doch eine zu viel: Trainer Stephan Helm muss bei der Austria seinen Hut nehmen. Das wurde am Samstag nach einer langen Krisensitzung beschlossen. Diese dauerte bis in die späten Abendstunden. Bis Jahresende soll Young-Violets-Coach Maximilian Uhlig übernehmen.

Nur einen Punkt holte die Austria aus den letzten vier Spielen, die letzten drei Partien gingen allesamt verloren. In der Tabelle sitzen die Veilchen im Keller fest, die anvisierten Top 6 liegen in weiter Ferne. Sieben Punkte sind die schlechteste Ausbeute nach zehn Spielen seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995. Zum Überlaufen gebracht hat das Fass die 1:2-Niederlage in Altach. Zum zweiten Mal in Folge verspielte die Austria eine Führung. Und spielerisch läuft sowieso seit Wochen nichts.

„Wir bekommen zu einfach die Gegentore“, ärgerte sich Helm nach dem Spiel. Da zeigte er sich aber noch optimistisch, was seinen Job betrifft. „Ich habe nach wie vor den Antrieb, da rauszukommen und bin überzeugt, dass wir das schaffen“, hatte er direkt nach dem Schlusspfiff gesagt. Seine Bosse waren davon aber nicht mehr überzeugt.

Helm war seit 2024 Cheftrainer bei der Austria und war damit gemeinsam mit Philipp Semlic (WSG) am längsten von allen Bundesliga-Trainern im Amt. Angezählt war er bei der Austria schon öfter, in den letzten Jahren hat er den Turnaround aber immer geschafft und hat das violette Schiff trotz Sparkurs auf Kurs gehalten. Diesmal waren sieben Punkte aus zehn Spielen aber einfach zu wenig.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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