Rafale M landet und startet erstmals auf indischem Flugzeugträger

Politik

Erstmals ist nun ein französischer Kampfjet vom Typ Rafale M auf einem indischen Flugzeugträger, konkret der INS Vikrant, gelandet und anschließend wieder gestartet.

Es ist eine besondere Premiere, besiegelt sie doch die Abkehr Indiens von der russischen MiG-29 hin zum neuen Partner aus Frankreich. Mit der gelungenen Landung ist der Weg frei für einen weiteren Umbau der indischen Luftwaffe und Marine.

Die Rafale M ist die für Flugzeugträger ausgelegte Version des Rafale-Kampfjets, wobei das „M“ für „Marine“ steht. Das Problem: Sie wurde ursprünglich für den französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle entwickelt, der über ein Katapultstartsystem verfügt. Die INS Vikrant hingegen nutzt das sogenannte Stobar-Verfahren. Jets starten also mit einer Skisprungschanze und landen mit Fangseilen. 

Vor den Tests auf der Vikrant absolvierte die Rafale laut dem Fachportal The Aviationist Versuche auf einer Testanlage im westindischen Goa.

Weg von russischen Jets

Indien wählte die Rafale M bereits 2023 aus und schloss 2025 mit Frankreich einen Vertrag über 26 Maschinen. Geplant sind 22 einsitzige Kampfjets und 4 zweisitzige Trainingsflugzeuge. Indien ist damit der erste Kunde außerhalb Frankreichs für die Flugzeugträger-Version.

Insgesamt betreibt Indiens Luftwaffe bereits 36 Rafale und prüft den Kauf von 114 weiteren Flugzeugen – eine Entscheidung dazu soll hier jedoch noch ausstehen.

Denn auf den Flugzeugträgern setzt Indien bisher vor allem russische MiG-29K und MiG-29KUB; die etwa 40 Maschinen sollen jedoch seit Jahren Probleme bei Wartung, Sicherheit und Verfügbarkeit haben.

 

 

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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