Mark Zuckerberg war enttäuscht, dass Leute ihn in Umfragen eher mit Bill Gates als mit Elon Musk verglichen (FB)

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Mark Zuckerberg

Facebook-Chef Mark Zuckerberg konnte es „nicht glauben“, als eine Umfrage 2017 ergab, dass die Mehrheit der Bevölkerung ihn als Innovator der Vergangenheit ansieht, der zusammen mit Microsoft-Gründer Bill Gates „einst die Grenzen des Machbaren verschob“. Das berichtet die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg.

Dem Bericht zufolge führte Facebook nach der Präsidentschaftswahl 2016 Umfragen zur öffentlichen Meinung über Zuckerberg, Facebook-Vize Sheryl Sandberg und andere Top-Manager des Unternehmens durch. Anhand der Studienergebnisse wollte Facebook Maßnahmen ergreifen, um das Image und Vertrauen in das Soziale Netzwerk zu verbessern. „Letzten Endes hat Mark das nicht allzu sehr beachtet“, sagt Gary Briggs, früherer Marketingchef von Facebook, gegenüber Bloomberg

Einen Teil der Ergebnisse jedoch schenkte Zuckerberg sehr wohl Beachtung. Bei einem Meeting sollen ihm die Umfrageergebnisse zu seinem Charakter präsentiert worden sein, inklusive Vergleiche mit Firmenchefs konkurrierender Unternehmen. Eine der Folien behandelte Zuckerbergs Innovationsfähigkeit.

Zuckerberg wird mit Microsoft-Gründer Bill Gates verglichen

Unter dem Schlagwort „vergangene Innovation“ nannten die Teilnehmer den damals 35-jährigen Zuckerberg und den 63 Jahre alten Microsoft-Chef Bill Gates. Sie wurden als Personen beschrieben, die „einst die Grenzen des Machbaren verschoben, um etwas Neues zu entwickeln.“ Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Chef Jeff Bezos hingegen wurden mit den Worten „aktuelle Innovation“ und „gehen immer noch an die Grenzen“ bezeichnet.

Dass ausgerechnet Elon Musk als „aktueller Innovator“ betitelt wurde, ist für Zuckerberg vielleicht besonders bitter. Musk und Zuckerberg haben in den vergangenen Jahren häufiger Spitzen ausgetauscht. Im Zuge des #DeleteFacebook-Protests hatte Musk sogar die Facebookseiten seiner Unternehmen Tesla und Space X löschen lassen.

Zuckerberg konnte die Ergebnisse „nicht glauben“ und bezeichnete die Einschätzung als einen „Schlag“ gegen seine Person und das Soziale Netzwerk. Facebook wollte den Vorfall auf Anfrage von Business Insider nicht kommentieren.

Facebook nutzte Spezialsoftware zur Imagepflege

Die Anekdote über Zuckerbergs Reaktion war Teil eines Berichts über den Gebrauch einer Spezialsoftware bei Facebook. Das Tool soll zur Entdeckung viraler Posts und Falschmeldungen über das Unternehmen auf Facebook gedient haben. Unter anderem soll Facebook so auf eine Verschwörungstheorie aufmerksam geworden sein, nach der das Unternehmen alle privaten Gespräche auf seiner Plattform abhört.

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Bloomberg zufolge nutzte Facebook das Analysetool nach den Präsidentschaftswahlen in den USA 2016, um herauszufinden, was die Nutzer über das Unternehmen dachten. Gelegentlich seien dann auch Anstrengungen unternommen worden, besonders virale und falsche Beiträge zu widerlegen.

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Source:: Business Insider.de

      

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