Auch Kevin kehrt zurück : Alles kommt wieder, nichts ist verloren

Politik

Alle reden vom Artensterben. Von Roten Listen, auf denen die Namen von Lämmersalat und Hasenohr verzeichnet sind, von Feldhamstern und Rotkopfwürgern. Aber auf keiner Liste steht Armin, obwohl auch Armin bedroht ist. Armin gehört zu einer Reihe von Namen, die in der Generation meiner Eltern noch außerordentlich populär waren, zusammen mit Rudolf oder Gustav, Erna oder Hilde. Sie scheinen das Schicksal der Bodenseesaiblings und seines Kumpels, des Bodensee-Kilchs, zu teilen: ausgestorben und nicht wiedergesehen.

Statt Armin stehen auf den ersten drei Plätzen der Top-Ten deutscher Vornamen im Jahr 2018 nun Emma, Mia und Hannah. Bei den Jungs: Ben, Paul und Finn. Namen, die in meiner Schulklasse allerhöchstens für Hohngelächter gesorgt hätten. Bei uns hieß man Susanne oder Angela, Frank oder Thomas, ein Peter ging gerade noch durch, war aber schon leicht veraltet und roch nach den 50ern. Außerdem gab es jede Menge Volkers.

Woher die Vorliebe für Volker im West-Deutschland der 60er Jahre kam, kann ich nicht sagen. Mein Vater wollte mich Heinrich nennen, was meine Mutter nicht zuließ, die August bevorzugte, wogegen mein Vater…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

(Visited 2 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.