Formel 1: Drei heiße Tage in Spielberg im Rückspiegel

Sport

Ein Blick zurück auf den Grand Prix von Österreich in der Steiermark:

Plus: Organisation

Dass Spielberg Formel 1 kann, weiß man schon seit 2014. Organisation und Rahmenprogramm sind auch im internationalen Vergleich Spitze. Diesmal reagierte man auf die große Hitze zusätzlich mit Wasserverneblern, gratis Wasser-Entnahmestellen und Sonnencremespendern. Dass es bei so vielen Menschen, die großteils individuell anreisen, bei der Abreise am Sonntag zu Staus kommt, ist wohl unvermeidbar.

Plus: Mercedes

Die Konkurrenz ist mit aufgerüsteten Autos zum Red Bull Ring gekommen, doch Mercedes hat die Nummer-1-Position bestätigt. George Russell gewann souverän von der Poleposition aus und hofft nun wieder auf einen „großen Kampf“ um den WM-Titel mit mehreren Titelanwärtern. Einer davon wird Teamkollege Kimi Antonelli sein, der als Dritter seine klare WM-Führung behaupten konnte.

Plus: Max Verstappen

Die Saison begann für Max Verstappen katastrophal, mit dem Red Bull war der vierfache Weltmeister chancenlos, das Fahren mit den neuen Autos macht ihm keinen Spaß. Doch Red Bull hat aufgeholt, Verstappen ist wieder mittendrin unter den Besten. Im Qualifying crashte er wegen eines Defekts am Heckflügel. Davon ließ sich der Niederländer nicht bremsen und fuhr ein großartiges Rennen – Rang zwei. „Mich freut besonders die Tatsache, dass ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, wirklich um den Sieg kämpfen zu können.“

Plus: Publikum

Angeblich sollen (laut Veranstalter) 320.000 Zuschauer an der Strecke gewesen sein, das ist Rekord für Spielberg. Laut, trinkfreudig – aber vor allem fröhlich und friedlich machten sie die Veranstaltung zur großen Party.

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Minus: Hitze

Natürlich, in ganz Österreich war es heiß. Doch wer am Sonntag zu Rennbeginn um 15 Uhr auf einer der nicht überdachten Tribünen saß, musste eine besondere Leidensfähigkeit mitbringen. Eines scheint jedoch klar zu sein: Am Termin Ende Juni wird nicht zu rütteln sein.

Minus: Ferrari

Die Scuderia ist mit vielen Updates nach Spielberg gekommen. Im Qualifying kamen die beiden Ferraris auf die Plätze zwei und drei. Doch im Rennen lief gar nichts mehr. „Das Set-up hat nicht funktioniert. Ich bin nur herumgerutscht“, sagte Charles Leclerc, der auf Rang acht durchgereicht wurde. Für Barcelona-Sieger Lewis Hamilton war Platz fünf eine Enttäuschung.

Minus: Aston Martin

Die Briten starteten mit großen Hoffnungen in die Saison, doch das Team befindet sich in einer Dauerkrise. Fernando Alonso und Lance Stroll fahren mit ihren unterlegenen Boliden der Konkurrenz deutlich hinterher. „Niemand im Team gibt auf“, sagte Alonso. „Obwohl es sehr einfach wäre, die Motivation zu verlieren, wenn man jedes Wochenende Letzter wird.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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