
Sie ist er 19 Jahre jung und darf sich schon Gewinnerin eines Grand-Slam-Turniers nennen. Die Russin Mirra Andrejewa besiegte im French-Open-Finale die Polin Maja Chwalinska mit 6:3 und 6:2. Sie fixierte damit den bislang größten Erfolg ihrer Karriere, der sie in der Weltrangliste von Platz acht noch weiter nach vorne bringen wird. Sie wird auf Rang sechs aufscheinen.
Für Chwalinska hatte das Märchen in Paris kein Happy End. Die 24-Jährige hatte sich zunächst durch die Qualifikation gekämpft. Um die Unterkunft bezahlen zu können, hat sie sich übrigens 1.000 Dollar von ihrer weitaus berühmteren Landsfrau Iga Swiatek geliehen. Sie spielte sich im Laufe des Turniers in einen wahren Rausch – und in die Herzen der Fans. Nach neun Siegen in Folge hatte die Polin im Finale jedoch keine Chance.
Die Partie startete mit einem Break-Festival – bis zum 2:2 brachte keine Spielerin ihren Aufschlag durch. Dann war es Chwalinska, die ihr Service halten und 3:2 in Führung gehen sollte. Dann riss jedoch der Faden, die Polin sollte 40 Minuten lang kein Game mehr gewinnen. Andrejewa kam mit dem Wind besser zurecht, wurde immer stärker – und siegte schließlich klar. Kleiner Trost für Chwalinska: Von außerhalb der Top-100 gestartet wird sie sich auf Platz 21 der Weltrangliste verbessern. Und die Schulden bei Swiatek wird sie mit dem Preisgeld auch begleichen können.
Source:: Kurier.at – Sport



