George Russell schlägt zurück und siegt in Spielberg

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Viel hatte George Russell zuletzt einstecken müssen. Der Brite, zu Beginn der Saison als WM-Favorit gehandelt, hatte mit technischen Problemen oder mit seinem Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli zu kämpfen gehabt. Doch auf dem Red Bull Ring schlug der 28-Jährige zurück. Nach seiner Bestzeit im Qualifying gewann der von der Poleposition aus gestartete Russell auch den Grand Prix am Sonntag. Für Russell war es der zweite Sieg in Österreich nach 2024.

Max Verstappen war nach seinem Ausrutscher im Qualifying nur von Rang fünf gestartet. Doch der Niederländer kam gut weg und kämpfte bald gegen Russell um den Tagessieg. Letztlich setzte sich der Brite doch durch. WM-Leader Antonelli verlor in den ersten Runden zwei Plätze – und rettete am Ende als Dritter 15 Punkte für die WM-Wertung. 

Die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton waren von den Plätzen zwei und drei gestartet. Doch das Rennen verlief für die Scuderia enttäuschend. Hamilton wurde Fünfter, Leclerc gar nur Achter.

Trotz fast unerträglicher Hitze wurde in Spielberg laut offiziellen Angaben ein neuer Zuschauerrekord verzeichnet. 320.000 Fans wurden über das gesamte Wochenende gezählt, hieß es in einer Aussendung. 

Red-Bull-Sieg in der Formel 2

Im Rahmenprogramm in Spielberg gewann Red-Bull-Junior Nikola Tsolov das Formel-2-Rennen. Der Bulgare von Campos Racing siegte vor dem Italiener Gabriele Mini und dem Deutschen Oliver Goethe (jeweils MP Motorsport). In der Gesamtwertung verteidigte Mini seine Führung knapp vor Tsolov. In der Formel 3 triumphierte der Norweger Noah Strömsted (Trident). Österreichische Fahrer waren in den beiden Nachwuchsrennen keine am Start.

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Im Porsche Supercup gab es dafür rot-weiß-roten Jubel. Denn der Niederländer Robert de Haan fuhr für das Salzburger Team Lechner Racing einen Heimsieg ein. 

Kurz darauf drehten mehrere ehemalige Formel-1-Piloten im Rahmen der „Legends Parade“ in historischen Boliden ihre Runden auf dem Red Bull Ring. Darunter Karl Wendlinger, der in einem Lotus 88 von 1981 unterwegs war, Rubens Barrichello (Ferrari F2002), David Coulthard (RB6 aus 2010) und Mark Webber (Brabham BT52B aus dem Jahr 1983). Mathias Lauda steuerte den Weltmeister-Ferrari 312T (1975) seines Vaters Niki.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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