Keine Angst vor Messi: Kap Verde fordert den Weltmeister

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Er spielt bereits seine sechste WM – so gut reingestartet wie diesmal ist Lionel Messi aber noch nie. Sechs Tore hat der 39-jährige Superstar in den ersten drei Partien erzielt, Argentinien damit souverän zum Gruppensieg geführt. Seinen davor besten Start in eine WM – 2014 erzielte er vier Tore in der Gruppenphase – hat er damit klar übertroffen. Im Sechzehntelfinale geht es in der Nacht auf Samstag gegen Underdog Kap Verde (0 Uhr/live auf ORF 1). Da will Messi nicht nur sein persönliches Torkonto aufstocken, sondern auch den nächsten Schritt Richtung Titelverteidigung machen.

Dabei soll es kein Nachteil sein, dass in Messis Wahlheimat Miami gespielt wird. Zwar zeigen die Südamerikaner durchaus Respekt vor dem bislang ungeschlagenen WM-Neuling aus Westafrika. Zum Stolperstein sollten die „Blauen Haie“ für Argentinien jedoch nicht werden. Nicht zuletzt, weil Messi sich in Topform präsentiert. Wenn er am Platz war bei dieser WM, dann hat nur er und kein anderer getroffen.

Messis Bodyguards

Dass Messi im Herbst seiner Karriere nicht mehr die meisten Kilometer abspult, ist kein Problem. Messi hat im Nationalteam zehn Mitspieler neben sich auf dem Platz, die bereit sind, für ihren Superstar den berühmten Extrameter zu machen und auf ihn aufzupassen. Einige könnte man fast schon als Messis Bodyguards bezeichnen. Teamchef Lionel Scaloni hat die Mannschaft schon 2022 perfekt auf und für Messi eingestellt. Das Ergebnis ist bekannt, Argentinien holte den WM-Titel.

Angst haben die Kapverdier aber nicht. Weder vor Argentinien noch vor Messi. „Für viele ist er ja der Beste aller Zeiten“, sagt Teamchef Bubista. Gegen ihn zu spielen, „macht uns stolz“. Ihre Spielweise ändern wollen die Insel-Kicker aber auch gegen den Weltmeister nicht. Man könne „ein Kap Verde erwarten, das sich selbst treu bleibt. Wir werden unsere Spielweise, unsere Identität nicht aufgrund des Gegners ändern“, sagte Co-Trainer Humberto Bettencourt. „Statistiken sind nur Theorie. Uns wurde zu Beginn der WM eine Ein-Prozent-Siegchance gegeben, jetzt sind es vielleicht vier Prozent.“

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Kult-Keeper

Viel Arbeit wartet mit Sicherheit auf Kult-Keeper Vozinha. Die halbe Welt kennt mittlerweile die Geschichte des 40-Jährigen und seiner Mutter, die sich die Kaution für das Einreisevisum in die USA nicht leisten konnte. Mittlerweile ist sie da und wird ihren Sohn auch in Miami gegen die Argentinier anfeuern.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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