Rücktritte, Chancen, Nations League: Wie es fürs ÖFB-Team weitergeht

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Die WM ist tot, hoch lebe die Nations League. So nüchtern das klingt, so positiv ist es vielleicht auch. Am 24. September wird Österreich das nächste Länderspiel bestreiten. In Linz wird dann Israel der Gegner sein, die Partie ist bereits ausverkauft. Es folgen bis Jahresende noch Spiele gegen den Kosovo und Irland – insgesamt sechs Partien sind es in Gruppe B3.

Was man bisher weiß, ist nur, dass Marko Arnautovic nicht mehr dabei sein wird, oder nur für ein Abschiedsspiel eingeladen wird. Das Heimspiel gegen den Kosovo im Ernst-Happel-Stadion am 27. September würde sich dafür anbieten. Mehr als 20.000 Tickets sind für diese Partie schon verkauft.

Alaba lässt alles offen

Doch was macht David Alaba? Wird der Kapitän mit seinen nun 34 Jahren ebenso aufhören im Team? „Damit habe ich mich noch überhaupt nicht beschäftigt“, sagte der Wiener nach dem Spiel gegen Spanien in Los Angeles. Er werde nun das WM-Aus verarbeiten und dann über seine Zukunft nachdenken.

Kein Statement gibt es von Marcel Sabitzer. Der 32-Jährige wäre wohl dazu geeignet, das Team als Kapitän zu einer möglichen EM 2028 nach Großbritannien und Irland zu führen, sofern er auch ohne Kumpel Arnautovic Lust auf das Nationalteam hat.

Gregortisch wird „niemals zurücktreten“

Mit Michael Gregoritsch wird ein Routinier ganz sicher weiterhin dem Team seine Erfahrung zur Verfügung stellen. Wie Sabitzer ist auch er 32 Jahre alt. Im Interview mit dem KURIER sagte der Stürmer im November 2025: „Für mich ist klar: Wenn das Nationalteam ruft, werde ich verfügbar sein. Ich werde nicht aus der Nationalmannschaft zurücktreten, solange ich Fußball spiele. Niemals.“

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Und Ralf Rangnick wird Gregoritsch auch weiterhin einberufen. Angesprochen auf eine mögliche Verjüngung im Sturm sagte der Teamchef: „Es wäre nicht verkehrt, wenns die geben würde, ich sehe sie nur im Moment nicht. Ich sehe viele Spiele in Österreich, aber ich sehe im Moment niemanden, der in diese Fußstapfen treten könnte.“

Spieler ohne WM-Einsatz

Warum die Nations League gerade recht kommt? Der nicht ganz so wichtige Bewerb gibt vor dem Start der EM-Qualifikation im Jahr 2027 die Möglichkeit, jüngeren Spielern eine Chance zu geben. Und jenen, die bei der WM in den USA nicht oder nur wenig zum Einsatz gekommen sind. Gar keine Spielminute erhielten Michael Svoboda (27), David Affengruber (25), Dejan Ljubicic (28), Alessandro Schöpf (32), sowie die beiden Tormänner Patrick Pentz (29) und Florian Wiegele (25).

Die EM 2028 in Großbritannien und Irland gilt jedenfalls als nächstes erklärtes Ziel. Gespielt wird in Glasgow, Cardiff, Dublin, Manchester, London, Birmingham, Liverpool und Newcastle. Die Auslosung für die Qualifikation erfolgt noch in diesem Jahr am 6. Dezember.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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